Archiv

Artikel Tagged ‘XML’

Apps per Drag&Drop?

22. Juli 2010

Auf der IFA 2010 wird die Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik (Fraunhofer ESK) ihren E-Composer einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen: Mit diesem Editor soll es möglich sein, mobile (Web-?)Applikationen ohne eigentliche Programmierung “zusammenzuklicken”. Input für die App können Text-, XML-, Audio- und Video-Dateien sein. Diese werden in einem Baukastensystem individuell zu einer Anwendung zusammen gestellt. Dabei können laut Fraunhofer ESK auch die vom Smartphone bereitgestellten Sensordaten wie z.B. der jeweilige Standort in die App einbezogen werden. Der E-Composer generiert die eigene Applikation wahlweise in Flash (z.B. für Android ab V. 2.2) oder HTML5 (z.B. für Safari/iOS) und macht sie damit kompatibel für die meisten gängigen Smartphones. unklar ist, ob der entstandene Code auf dem Smartphone oder auf einem Web-Server residiert.

E-Composer für die App-Entwicklung ohne Programmierkenntnisse (Quelle: Fraunhofer ESK)

E-Composer für die App-Entwicklung ohne Programmierkenntnisse (Quelle: Fraunhofer ESK)

Doch auch für Software-Profis soll das Autorentool interessant sein, um in komplexen Entwicklungsprojekten schnell und einfach Prototypen zu erstellen. Zum Preis des Systems wurde noch nichts bekannt. Vom 03. bis 08. September können sich die Besucher der IFA 2010 am Stand der Fraunhofer ESK (Halle 8/Stand 6) von den Fähigkeiten der Plattform überzeugen, indem sie ihre eigene App komponieren.

klaus Android Programmierung, iPad Programmierung, iPhone Programmierung , , , , , , , , , , , , , ,

Kassensturz: App m. Barcode-Scanner für die Inventur

27. Mai 2010

Inventory Scanner iconIn Behörden, in Unternehmen und in Vereinen ist es Pflicht oder Sitte, eine exakte Buchführung über Anschaffungen und vorhandenes Inventar zu unterhalten. Die kostenlose App Inventory Scanner von ACT Smartware GmbH verwandelt das iPhone in einen Barcode-Leser, der überdies noch ergänzende Fotos machen und Texte erfassen kann. Die eingesammelten Daten können mit einer – kostenpflichtigen – Zusatzkomponente via WLAN oder E-Mail auf den PC übernommen.

Inventory Scanner im EinsatzIn Unternehmungen reicht es meist einfach nicht, z.B. einfach nur “PC” zu schreiben, wenn es zehn nahezu identische Geräte in der Firma gibt. Da ist es natürlich vorteilhaft, die exakte Seriennummer zu scannen zu können, die idealerweise als Barcode direkt am Gerät vorhanden ist.

Der Inventory Scanner nutzt natürlich die Fotofunktion des iPhones, um einen vorhandenen Barcode zu fotografieren. Die Scan-Funktion der App ist laut des Anbieters PR-Agentur “besonders stark” und “arbeitet auch noch im Halbschatten, auf runden PET-Flaschen, bei verwischten oder sehr winzigen Barcodes oder selbst dann, wenn der Barcode unter einer reflektierenden Plastikschicht verborgen ist”. Dabei erkennt der Inventory Scanner viele gängige Barcode-Formate, darunter UPC-A, UPC-E, EAN 8, EAN 13, ISBN 10, ISBN 13, 2/5 Interleaved (i25), Code 39, Code 128 und PDF 417. Sogar die quadratischen QR Codes und die Tracking-Nummern von UPS- und FedEx-Paketen werden laut Angaben unterstützt.

App Inventory Scanner: ScreenVorteil des Barcode-Scans: Die Produktnummern sind in wenigen Sekunden erfasst und Abschreibfehler gehören ab sofort der Vergangenheit an. Ist am Inventar kein Barcode zu finden, so kann eine ausgewiesene Produktnummer übrigens auch von Hand in der App erfasst werden: Papier und Stift sind beim Einsatz des iPhones und der App Inventory Scanner nicht länger nötig. Ein weiterer Bonus sind die Produktfotos, die sich beim Inventarisieren gleich mit anlegen und anschließend den Einträgen zuordnen lassen.

Die App speichert die Daten in einer SQL-Datenbank und exportiert sie wahlweise via E-Mail oder WLAN auf den Desktop-Rechner. Dabei unterstützt die Software die Übertragungsformate .TXT (CSV), XML und ZIP.

App kostenfrei testen, Export-Funktion nachkaufen
Der Inventory Scanner 1.0 kann ab sofort im App Store (Kategorie Wirtschaft) kostenlos herunter geladen werden. Wen der kostenlose Test überzeugt hat, der kann die Exportfunktion als In-App-Purchase für 7,99 Euro freischalten. Am tollsten wäre noch eine korrespondierende Desktop-Komponente für Gestaltung und Ausdruck eigener Inventar-Barcodes…

iTunes-Link Inventory Scanner

klaus iPhone Programmierung , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Tim Bray wechselt von Sun zu Android/Google

15. März 2010

Tim Bray_wikiTim Bray, einer der Autoren der XML-Spezifikation des W3C, heuert bei Google an, um dort künftig an Android mitzuwirken. Bray ist laut Golem.de Apples iPhone-Strategie ein Dorn im Auge: “Es ist ein steriler, Disney-artiger, umzäunter Garten, umgeben von Anwälten mit scharfen Zähnen. Leute, die Apps kreieren, dienen dem Wohlgefallen des Hausherren und fürchten seinen Zorn”, beschreibt Bray die iPhone Programmierung. Er sehe den Job bei Google als Chance zu zeigen, dass Apple mit seinem geschlossenen Ansatz falsch liegt. Ende Februar 2010 hatte er Sun verlassen.
via golem.de
Es kann allerdings wohl nicht völlig ausgeschlossen werden, dass auch der Klimawechsel bei Sun nach der Übernahme seitens Oracle mitgeholfen hat, den Web-Experten Bray über Googles Offerten nachdenken zu lassen.

klaus Android Programmierung, iPhone Programmierung , , , , , , , , , ,

Amazon übernimmt Lexcycle (Stanza)

28. April 2009

Der E-Commerce-Gigant Amazon (”Wir wollen möglichst alles verkaufen”, so Deutschlandchef Ralf Kleber gegenüber dem Handelsblatt) hat Lexcycle übernommen, den Anbieter der auch im App Store erfolgreichen E-Book-Reader-Lösung “Stanza”. Die Lösung soll von den mit übernommenen Stanza-Mitarbeitern weiterentwickelt werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Stanza wird als Freeware vertrieben und unterstützt die Formate EPUB (ein XML-Derivat) und damit auch: Amazon Kindle, überdies können HTML, PDF, MS-Word, RTF, PalmDoc, MS-LIT, Mobipocket etc. dargestellt werden. Stanza gestattet das Laden und Verwalten von E-Books.

Lexcycle wurde 2008 mit Büros in Austin (Texas) und Portland (Oregon) gegründet. Im Dezember 2008 konnte das Start-up bereits eine Mio. Downloads im App Store melden. Die Übernahme kommt aufgrund der Vorstellung einer eigenen Kindle-App im März 2009 überraschend, ergänzt aber lückenlos Amazons mediales Angebot, in dem derzeit der Kindle eine wachsende Rolle spielt. Laut Amazon-Chef Jeff Bezos hat der Absatz des Kindle 2 bereits “die optimistischsten Erwartungen übertroffen”. Zahlen nennt Amazon bislang nicht, Marktkenner schätzen den Absatz aber auf bislang rund 300.000 Einheiten. In Deutschland ist der Kindle noch nicht zu haben.
Zu Amazon
Zu Lexcycle

klaus iPhone Programmierung , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,