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Artikel Tagged ‘PRAXISTEST’

Firefox Home: Bookmarks auf Desktop u. iPhone in perfect sync

4. August 2010

Firefox Home IconWas viele der hier aufjaulenden iTunes-Rezensenten schlicht nicht gepeilt haben: Die App Firefox Home von Mozilla ist kein vollwertiger Browser und will auch gar keine Safari-Konkurrenz à la Opera sein.

Firefox Home ScreenWas die Lösung aber in der Tat bietet, ist nicht mehr und nicht weniger als eine Verbindung zwischen dem Firefox-Browser auf dem Desktop (PC oder Mac) und dem iPhone: Bookmarks, Browser History und sogar aktuell offene Browser Tabs stehen mit Firefox Home nach kurzer Registrierung in Sekundenschnelle auch auf dem Applephone zur Verfügung. Obwohl die App kein stand alone-Browser ist, können Tabs und Bookmarks in der App geöffnet werden. Die so dargestellten Seiten sind vollständig aktive WebViews, nur etwaig vom PC-Firefox gespeicherte Benutzernamen und Passwörter (Auto Log-in) werden nicht mit übergeben. Die völlig zu Recht in der Kategorie Produktivität veröffentlichte App ist kostenlos.

Praxistest-Fazit: Genial. Für Firefox-Nutzer unverzichtbar für privaten wie Unternehmenseinsatz. Wenn es Firefox Home noch nicht gäbe, müsste man es sofort erfinden, ****.

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Things: Sachen (besser) machen

3. August 2010

Things iPhone“To Do”-Apps bzw. Lösungen für die Aufgabenverwaltung gibt es wie Furzkissen-Apps im App Store. Die ToDo-Software Things des Stuttgarter Softwareherstellers Cultured Code ist mit einem Preis von 7,99 Euro für die iPhone App und 49,95 Euro für die Mac-Version kein Dumping-Angebot. Eben darum wurde sie für mobileTicker von Tim Ingensiep, Entwickler beim App-Systemhaus Glanzkinder, im durchaus manchmal stressigen Alltragsbetrieb auf Herz und Nieren getestet – und für wirklich gut befunden. Im Folgenden sein Testbericht:

“Zunächst eine Funktionsübersicht – was kann Things eigentlich? Die Software kennt die Bereiche “Eingang”, “Heute”, “Als Nächstes”, “Geplant” , “Irgendwann” sowie “Projekte”. Diese Kategorien und Begriffe sind gut und ‘lebensnah’ gewählt, da sich damit eigentlich alles übersichtlich ablegen und somit ggfs. auch wiederfinden lässt.

Der Bereich “Eingang” dient dazu, Termine abzulegen, bei denen man noch nicht weiß, wo man diese letztendlich zuordnen will. Dies ist beispielsweise immer dann sinnvoll, wenn man den Termin über das besonders nützliche Feature “Schnelleingabe” angelegt hat: Bei der Schnelleingabe (Mac-Version) lässt sich ein Dialog über eine Tastenkombination aufrufen. Das funktioniert unabhängig davon, welches Programm sich gerade im Vordergrund befindet. Man kann den gerade markierten Text übernehmen oder eine noch leere Aufgabe anlegen. Diese Funktion lernt jeder schnell zu schätzen, der schon mal beispielsweise eine sechsseitige E-Mail plus Anhängen auf eine ToDo-Liste herunterbrechen musste.

Welche Aufgeben stehen heute an? Die Antwort liefert Things: Der Bereich “Heute” zeigt alles an, was heute noch zu erledigen ist. Eine rot umrandete Zahl (’Badge’) im Things Icon (iPhone und Mac-Version ab Mac OS X 10.5) zeigt an, dass aktuell Aufgaben ihrer Erledigung harren.

“Als Nächstes” gibt einen Überblick über laufende ToDos. Die Anzahl der Einträge, die aus jeder Kategorie oder jedem Projekt angezeigt werden sollen, lässt sich einstellen.

Im Bereich “Geplant” lassen sich alle Aufgaben ablegen, die geplant sind, zu deren Umsetzung man zur Zeit aber gerade leider nicht kommt oder die aufgrund höher priorisierter Tasks leider pausieren müssen. Des weiteren kann man hier regelmäßig anfallende Aufgaben anlegen – sehr nützlich! Bei diesen lässt sich einstellen, wann diese wiederholt werden sollen.

In der Kategorie “Irgendwann” findet alles ohne feste Deadline und mit niedriger Prio Platz. Wenn mich also eine spontane App-Idee anfliegt, die ich irgendwann einmal angehen will: ‘rein damit! In “Irgendwann” drängelt sie nicht, wird aber auch nicht vergessen.

“Projekte” ist ein besonders wichtiges Feature was ich nicht mehr missen möchten. Unter dieser Rubrik lassen sich neue Projekte anlegen, welche dann mit Aufgaben gefüllt werden können. So kann man seine ToDo-Punkte klar nach Projekten abtrennen und behält den Überblick.

Ein weiterer Menüpunkt ist das “Logbuch”. Hier erscheinen alle Aufgaben, die man schon erledigt hat. Die Abgehakt-Liste protokolliert auch, zu welchem Projekt das ToDo angefallen war und wann es erledigt wurde.

Ein einzelner ToDo-Punkt lässt sich mit einer Deadline versehen. Man kann diesem beliebig viele Tags zuordnen, welche man selber definieren kann. ToDo-Einträgen können Links, E-Mail-Adressen sowie Dateien zugeordnet werden: Das sorgt für Übersicht. Wird dennoch etwas mal nicht sofort gefunden, kann über die hoffentlich zugewiesenen Tags gesucht werden.

Die Druckfunktion erweist sich als besonders angenehmes Feature, wenn der Chef mal wieder ganz schnell wissen will, wie es um das Projekt steht: Per Ausdruck sieht er auf einen Blick den aktuellen Fertigstellungsgrad – also was noch ansteht muss und was bereits erledigt wurde.

Einziger Verbesserungsvorschlag: Idealerweise sollte man “Ober-ToDos” definieren könnte, die wiederum Unter-ToDos enthalten. Dies könnte die Übersichtlichkeit der Listen vielfach stark verbessern.

Ansonsten ist die Software attraktiv und ergonomisch durchdacht gestaltet, läuft stabil und bietet alles, was der normale Anwender braucht. Ich habe lange nach so einer Lösung gesucht, da mir die anderen Anwendungen entweder zu wenig oder zu viele Features geboten haben. Cultured Code hat hier genau den (für mich) perfekten Mix gefunden. Die iPhone App und die Synchronisation mit dieser runden ein wirklich empfehlenswertes Programm ab, das mir regelmäßig den Arbeitsalltag erleichtert und dabei schon eine Menge Zeit gespart hat.
Fazit: ****.”
Things: mobileTicker's App of the Month AugustApp of the Month

Download Things for Mac

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LinkedIn iPhone App

1. August 2010

LinkedIn IconLinkedIn ist ein internationales Business-Netzwerk, für das sich bereits 70 Millionen Fach- und Führungskräfte entschieden haben. Ebenso wie beim Konkurrenten XING gibt es bereits seit einiger Zeit native Apps für folgende im Business-Kontext wichtigere mobile Endgeräte-Plattformen: BlackBerry (Tour, Bold, Curve, Storm, Pearl), Palm (Pre, Pixi) sowie das iPhone. Für Android gibt es noch keine offizielle App, aber mit DroidIn einstweilen eine gute Alternative.

Höchste Zeit, sich die iPhone App in Version 3.1.1 einmal genauer anzuschauen: Auch hier ist der Funktionsumfang zwar leider nur eine Untermenge dessen, was vom Portal geboten wird – so fehlen beispielsweise Gruppen-Funktionen. Aber mehr als die schmächtige XING-App hat das mobile LinkedIn Tool schon unter der Haube:

  • Ganz oben rechts findet sich die zum Netzwerken wichtige “Einladen”-Funktion – mit Zugriff auf die iPhone-Kontakte.
  • Direkt darunter prangt schon die Suchfunktion, die allerdings nicht nach bestimmten Profilsektionen etc. eingeschränkt werden kann.
  • “Alle Updates/Status Updates” führt zu den Statusmeldungen der eigenen Kontakte, die nach “Favoriten” vorgefiltert werden können.
  • “Profil-Updates” zeigt nur ebensolche bei Kontakten an.
  • “Diskussionen” führt zu Neuigkeiten in abonnierten Foren
  • “Kontakte” verwaltet ebendiese, eine Übernahme in die iPhone-Kontakte ist möglich.
  • “Senden” bietet Zugang zum Postfach
  • “Aktuelle” merkt sich die letzten Profile, die man sich angesehen hat – nette Idee.
  • “Verbinden” schlägt Mitglieder vor, “die Sie vielleicht kennen”.
  • LinkedIn Screen In Person

  • Der Hit ist “In Person”, mit dem die App Near Field Communications (NFC bereitstellt: bei aktiviertem Bluetooth und beiderseits geöffneter LinkedIn App kann man sich sofort mit Nutzern in der Nähe verbinden, etwa wie bei Bump. Die Funktion konnte zwar nicht getestet werden, dennoch kann sich XING hier auf jeden Fall ein paar Scheiben abschneiden…
  • Eine “Themen” genannte Möglichkeit, die App ein klein wenig zu individualisieren, rundet das Angebot ab.

Vermißt wird eigentlich hauptsächlich die spannende “Besucher Ihres Profils”-Funktion von Xing (Portal u. iPhone App). In den Rezensionen auf iTunes werden häufige Abstürze vor allen beim Suchen moniert, das trat in unserem Test nicht auf. In Summe eine wirklich empfehlenswerte Anwendung für LinkedIn-Nutzer, die – genau wie das Xing-Angebot – kostenlos ist. Fazit: ***.
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Raikko Nano Vacuum Speaker

29. Juli 2010

Das jüngste Modell der beliebten und auch hierorts schon gewürdigten Vacuum Speaker-Serie konnte nochmals verbessert werden, wie der mobileTicker-Praxistest ergab:

  • Anschlusskabel mit Aufwicklung im Boxenboden versteckt: Nie wieder vergessene, verlorene oder verknüddelte Kabel!
  • Satte Leistung von 2,5 Watt und 40 mm Membran für authentische Tiefton-Wiedergabe (Frequenzbereich: 180Hz – 16kHz). Wenn man die beispielsweise am iPhone mit einer Referenz-CD wie “Twilight Of The Thunder God” (Amon Amarth) bei voller Lautstärke ausreizt, erntet man neben Mordrohungen auch ungläubiges Staunen über die vergleichsweise doch fetten Bässe, die dieser Giftzwerg produziert.
  • Im Betriebsmodus Vollgas sieht man dann auch die feuerrote “Kalotte” des Speakers zucken: Netter optischer Zusatzeffekt!
  • Die Laufzeit des integrierten, via USB aufladbaren Akkus beträgt 8-12 Stunden. Bleibt das Gerät ausgeschaltet, ist es auch nach 14 Tagen noch voll einsatzbereit.

Raikko Nano Kabelaufwicklung_
Weiterhin gefallen an allen Vacuum Speakers die (hier besonders) geschickt ins “360° Design” integrierten Bedienelemente, die unkomplizierte Bedienung, die mininale Transportgröße bei maximalem Klang sowie die Möglichkeit, über den “BuddyPlug” beliebig viel Raikko-Böxchen zu einer Art Soundwand zu verbinden. Zum Lieferumfang des Nano gehört ein ein Ladekabel sowie ein edel wirkender, aber dennoch sehr strapazierfähiger Transportbeutel. Die Nanos können an jedem Standard-Kopfhöreranschluss (3,5 mm) betrieben werden und sind somit für alle iPods, die meisten Smartphones, MP3/MP4 Player, Notebooks und viele Konsolen wie die PSP geeignet. Trotz dem aufgerufenen Preis von 29,95 Euro eine Empfehlung.
Fazit: *****, Accessory of the Month.

Mehr Infos u. Bestellmöglichkeit

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newsLOKAL: (fast) alle Tageszeitungen in einer App

27. Juli 2010

newsLOKAL icon“1.200 deutsche Zeitungen in einer App!” Das klingt schon mal nicht uninteressant. Ebenso wie der Aktionspreis von 0,79 Euro – statt regulär 1,59 für die iPhone bzw. 2,99 für die iPad App. Für den Preis gibt es sonst höchstens mehr oder weniger geschickt voreingestellte RSS-Reader Apps für einige wenige Titel. Im Praxistest der iPhone App schlägt sich newsLOKALvon Christian Menschel hervorragend: Die Anwendung kann nicht nur auf Wunsch zumindest teilweise von der regionalen Tageszeitung des Heimatortes emanzipieren (beispielsweise im Urlaub), sondern verschafft vor allem in Sekundenschnelle auch einen Überblick über das, was in aktuell gerade bereisten Regionen das Tagesgespräch ist – unverzichtbar für mobile Professionals.

newsLOKAL Screen CologneOb die App wirklich Lokalnachrichten “aus 1.200 Zeitungen” bündelt, wie die Pressemitteilung jubelt, konnte mangels Auflistung und sollte auch gar nicht verifiziert werden. Denn erstens können in der App einzelne Medien nicht selektiert werden. Und zweitens ist ja bekannt, dass auch regionale Medienhäuser sparen müssen, ihre Lokalredaktionen leider kontinuierlich zusammenstreichen und daher auch im Lokalen immer häufiger auf die immer gleichen Agentur-Meldungen oder Pressemitteilungen zurückgreifen. Wird jedenfalls unter “Meine Städte” die Bundesstadt Bonn ausgewählt, finden sich ausschließlich Bonn-spezifische Meldungen aus der Kölnischen Rundschau – das Leitmedium Bonner General-Anzeiger scheint seine News nicht für diese Kooperation zur Verfügung zu stellen. Schade, aber untragisch, denn auch so kann newsLOKAL seinen Anspruch erfüllen. Gefundene und für interessant befundene Artikel können per Mail zur Weiterverwendung exportiert oder per Facebook auch Freunden und Bekannten verfügbar gemacht werden. Regelmäßig bereiste Städte lassen sich als Favoriten unter “Meine Städte” abspeichern.

Der Hit für alle Reisenden bzw. Ortsunkundigen: Mit der Funktion “Karte” steht überdies vollständige “Around-Me”-Funktionalität zur Verfügung: Points of Interest in der aktuellen Umgebung wie Hotels, Bars, Kinos, Restaurants etc. können visualisiert und mit Kontaktdaten angezeigt werden.

Die App funktioniert nur mit Internet-Zugang. Zu den News wird eine Vorschau (mit Quelle) angezeigt, ein Tap darauf öffnet einen WebView, in dem der Text online gelesen werden kann. Eine Volltextsuchfunktion innerhalb der Nachrichten rundet eine gelungene App mit hohem Nutzwert und derzeit konkurrenzlosem Preis-/Leistungsverhältniss ab. Fazit : ****.

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Funktionsvideo iPhone
Funktionsvideo iPad
iTunes-Link iPhone
iTunes-Link iPad

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Weekend-Fun: MoveColors

18. Juli 2010

Der aktuelle Spieletipp für Mobile Professionals, die sich gerne auch mal beispielsweise mit dem Brettspiel Continuo oder – auf dem iPhone – mit Tetris, Blocks Drop, Bejeweled, Luxor oder anderen Farbensortier-Spielen vom harten Arbeitsalltag erholen: MoveColors von zuuw.com wirkt auf den ersten Blick simpel – Es gilt, farbige Quadrate so zusammenzuschieben, dass sie den Rand des Würfels links und rechts oder oben und unten verbinden (dabei darf es auch um die Ecke gehen) – worauf sie verschwinden und Platz schaffen. Allerdings erscheinen permanent und in steigender Geschwindigkeit neue Farben und sorgen so für Nachschub, aber auch Handlungsbedarf…

MoveColors ScreenZusätzliche Würze kommt durch Würfel mit speziellen Funktionen bzw. Eigenschaften wie “Mauer” (Fels in der Farbenbrandung), “Bombe” (Obacht), “Joker” (nimmt jede gewünschte Farbe an, wie die FDP ;-) ), “Gewitter” (sic) ins Spiel. Ein wenig überraschend, aber gut gemacht, ist bereits der rasante Spieleinstieg. MoveColors kann jederzeit abgebrochen und am letzten Punkt wieder aufgenommen werden.

Die App ist kostenlos und kann bis zum 5. Level gespielt werden. Das ist nach einiger Übung kein Hexenwerk. Weitere 45 Levels lassen sich per in-app-purchase für 79 Cent freischalten. Das wird in aller Regel auch passieren, denn das Spiel macht Spaß – vor allem durch die Steigerung von leicht bis fast nicht hinzukriegen. Fazit: ***

mehr zum Spiel (inkl. Video)

iTunes-Link

iTunes-Link iPad Version

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Die “wahren” Meetingkosten – derzeit kostenlos

6. Juli 2010

meeting counter IconMeetings: Wohl kaum jemand liebt sie, doch kaum ein Unternehmen kommt auch so ganz ohne aus. In der Pressemitteilung zu dieser iPhone App wird sogar gemutmaßt, so manches Meeting würde ersatzlos entfallen, wenn der ahnungslose Chef oder Projektmanager nur wüsste, was die ganze Besprecherei tatsächlich kostet. Das können die nun per Meeting Counter exakt ausrechen – falls Sie wissen, was alle Beteiligten verdienen und wenn sie willens sind, die direkte Umsatzrelevanz, die viele Besprechungen eben doch aufweisen, komplett zu ignorieren. Meeting-Gegner und Spaßvögel könnten natürlich auch versucht sein, diese App die aktuellen Kosten auf ihrem iPhone live und für jedermann gut sichtbar mittickern zu lassen – also ungefähr so, wie bei der Schuldenuhr. Wer das allerdings nicht nur als einmaligen Gag, sondern häufiger bringt, und somit auch bei Besprechungen, in denen wirklich Ergebnisse erarbeitet und Beschlüsse gefasst werden, der dürfte Gefahr laufen, dass ihm sein iPhone vom Sitzungsleiter bzw. ‘Project Owner’ als Besprechungskeks verfüttert wird – im Querformat!

Meeting Counter ScreenWem es aber mehr um den Gag in der Kneipe geht oder wer gar mittels App konstruktiv um mehr Meeting-Disziplin werben will: Meeting Counter steht seit gestern und noch bis diesen Freitag kostenfrei im App Store zur Verfügung. Danach kostet es 0,79 Euro – wie das Gros der zahllosen Konkurrenz.

Die Berechnung der Meetingkosten verläuft nach der so simplen wie weltfremden Formel “Stundenlohn x Personen = vergeudetes Geld” – und ähnlich einfach lässt sich das Progrämmchen auch bedienen. Weiterer Gag: Die App erlaubt das Festlegen eines “Maximalwertes”. Wird dieser beim Hochzählen der Kosten erreicht, schlägt die App Alarm – sozusagen die Eieruhr fürs Projektmeeting. Weiterhin gibt es noch eine Pausentaste (für Meeting-Unterbrechungen) sowie eine Stoptaste (fürs reguläre Meeting-Ende). Lob: Sinnvollerweise läuft die Kostenuhr auch weiter, wenn sich der iPhone-Bildschirm verdunkelt. Tadel: Die App ist in Version 1.0 noch nicht stabil und stürzt bei Betätigung von Pause oder Stop reproduzierbar ab.

Veröffentlicht hat die App die EckArt design werbemittel GmbH, diese betreibt auch den auf USB-Sticks und -Gadgets spezialisierten Online-Shop USB4Business. Auf einer Unterseite werden hier dauerhaft kostenlose Meeting Counter-Versionen für Windows 2000, XP (XP2), Vista und Windows 7 zum Download angeboten, dazu noch eine plattformunabhängige Java-Variante, die sich auch auf Mac- und Linux-Rechnern einsetzen lässt.
PRAXISTEST-Fazit: noch verbesserungsfähig, **.

PS: Wer sich aber ernsthaft für die Verkürzung und Effizienzsteigerung von (Projekt-)Meetings interessiert, dem sei das Thema Scrum bzw. eine iPhone App zum Thema ans Herz gelegt: Bei Scrum ist man bei Meetings, die sehr wohl etwas bringen, bereits mit 15 Minuten dabei!

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99 Karriere-Tipps

2. Juli 2010

catwork-design 99 Tipps IconNomen est omen – Die iPhone App “99 Tipps für mehr Erfolg im Beruf” schlägt sich selbst im App Store ganz so, wie ihr Name nahelegt: In zehn Tagen nach Veröffentlichung auf Rang 10 in der Kategorie Wirtschaft/Meistgekauft, heute bereits auf Rang 6! Geholfen hat dabei zweifellos, dass die App seitens Apples iTunes Review Teams vom Start weg als “NEU & BEACHTENSWERT” eingestuft worden war.

catwork-design 99 Tipps ScreenNach dem Erfolg der für Förster & Kreuz realisierten “99 Zitate für Business-Querdenker“-App legte Catwork Design jetzt mit diesem mobilen Ratgeber fürs Karriereleiter-Klettern nach. Im Visier sind dabei die “vielen ungeschriebenen Gesetze und Spielregeln im Berufsleben”. Das Ergebis ist gleichsam ein Business-Knigge, der helfen soll, bei Meetings oder Geschäftsessen unnötige Peinlichkeiten zu vermeiden. Selbstverständlich können und sollen 99 gut(gemeint)e Ratschläge keine Berufserfahrung ersetzen, dafür aber kann man sich die App im Gegensatz zur echten Erfahrung oder zu dicken Lehrbuchschinken immer mal zwischendurch in kleinen Lerneinheiten zu Gemüte führen. Oder man kann – dank übersichtlicherr Rubrizierung – direkt die aktuell besonders interessierenden Themenbereiche ansteuern – von allerersten Schritten (”Job-Einstieg”, “Dresscode”) über Immergrünes (”Mehr Motivation”, “Weniger Stress”) bis hin zur hohen Schule (”Sich im Job unentbehrlich machen”, “Umgang mit Mobbing”). Sogar zum Spezialthema Home Office findet sich ein praxisorientierter Eintrag.

Natürlich kann man sich auch per Zufallszahlen-Generator von wechselnden Tipps überraschen lassen. Tipps, die dem Nutzer besonders wichtig sind, kann er sowohl bookmarken wie auch per E-Mail versenden oder auf seinem Facebook-Profil posten (warum auch immer..).

App-otmWertig gemachte App für absolute beginners wie (zur Auffrischung) alte Hasen. Für den Normalpreis von 1,59 Euro sicher kein Sonderangebot. Für den derzeitigen Aktionspreis von 0,79 Euro aber so überzeugend, dass wir die Tipps zur APP OF THE MONTH gekürt haben. Fazit: ****

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Europcar goes iPhone App

29. Juni 2010

Europcar ClanMo Screen 1Nach dem Start des mobilen Europcar Portals im September 2009 erweiterte das europäische Mietwagenunternehmen sein mobiles Serviceangebot nun um die erste App. Auf Basis des Portals entwickelte CLANMO die passende iPhone App. Diese setzt 1:1 den Funktionsumfang des mobilen Portals als native App um. Das merkt man u.a. daran, dass im Test bei der Suche nach der nächstgelegenen Europcar-Station geschlagene dreimal die “Darf … Ihren aktuellen Ort verwenden”-Arie bestätigt werden muss und dass man im Folgenden dennoch “mindestens die ersten drei Buchstaben” des Ortes selbst eingeben muss.

Europcar ClanMo Screen 2Das kann es noch nicht sein, selbst wenn die App kostenlos ist. Bislang überwiegen auch herbe Bewertungen und Rezensionen auf iTunes…
Fazit: **

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Lügenbeutel-App im Businesskontext

28. Juni 2010

Sorry für den späten Post des Tages, aber beim Überspielen der Datei von meinem iPhone hat dieses verd*** Windows den gesamten Text zerschossen!

Haufe Lexware LogosKlingt doch ganz glaubwürdig, oder? Ist aber nur eine von ‘zig 1A-Ausreden, die uns die neue iPhone App “Haufe Business Ausreden” von Haufe-Lexware kostenlos und frisch auf den Meeting-Tisch liefert. Wer beispielsweise wieder einmal alle Projektmeilensteine gerissen hat oder ganz garstige Zahlen präsentieren muss, dem liefert diese App zwar mal sicher keine Absolution vom Chef, aber zumindest einmal etwas Abwechslung von den sonst immer gleichbleibenden Lügengeschichten für alle Beteiligten.

Haufe Business Ausreden ScreenFür bessere Übersicht ist die Lebenslagen-basierte App in zwölf Kategorien wie “Businesszahlen”, “Verflixte Technik”, “Wer zu spät kommt” oder – ganz wichtig – Völlig ahnungslos” – unterteilt. In allen findet sich zumindest genug Start-Content an Ausreden, Vorwänden, Ausflüchten und Hinhaltesprüchen, um einige Monate ernstliches Arbeiten vermeiden zu können. Entweder man schüttelt sich eine Ausrede “aus dem Ärmel” (durch Shake aktivierter Zufallszahlengenerator) oder man durchforstet systematisch die Kategorien nach etwas Passendem.

User generated content liefert einen weiteren Pluspunkt: Auch eigene Ausreden können geflunkert, aufgeschrieben und gespeichert werden – entweder nur lokal oder aber so, dass sie (nach Prüfung und Freigabe seitens Haufe) allen Ausrednern zur Verfügung gestellt werden können. So kann diese App nach und nach zu einem zentralen Nachschlagewerk wachsen – übrigens nicht nur für die Geschäftswelt! Auch der Partner bzw. die Familie kommt vor – einerseits als Lieferant, andererseits als das Ziel von Ausreden. Das ist dann leider nicht immer geschmackssicher ausgefallen – mit der im Kindergarten verletzten Tochter treibt man vielleicht doch besser keine Scherze… Strafmindernd wirkt sich aus, dass mit dem Kollegen Moderköttel eine kultverdächtige Gestalt durch viele der Ausreden geistert, die an so ziemlich allem außer dem Klimawandel schuld zu sein scheint. Hoher Dilbert-Faktor!

App-otm Fazit: APP OF THE MONTH, ****
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