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Artikel Tagged ‘Paid Apps’

Apps: Hilfe und Fun im Alltag

7. September 2010

yougov_logoApps sind aus dem Leben von Smartphone-Besitzern nicht mehr wegzudenken: Sie verraten aktuelle Börsenkurse, den Fahrplan der örtlichen S-Bahn oder – motivierenderweise – auch das seit dem Ende des eigenen Raucherdaseins bislang eingesparte Geld. Eine repräsentative Umfrage von YouGovPsychonomics unter 1:000 Bundesbürgern ab 16 Jahren hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Arten von Apps bei welchen Nutzern besonders gut abschneiden und besonders häufig genutzt werden.

Der Befragung zufolge verfügen bereits stolze 23 Prozent aller Befragten über ein eigenes Smartphone. 71 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer greifen bereits wöchentlich auf Apps zurück. Jeder Dritte nutzt sie sogar täglich. Dabei stehen Apps für den alltäglichen Gebrauch besonders hoch im Kurs, in erster Linie diejenigen zur Informationsbeschaffung. 56 Prozent der befragten Nutzer sichten via Handy bereits Fahrpläne, das Wetter oder einen Routenplan. Nicht viel weniger populär ist es, über das Smartphone seine E-Mails abzurufen oder mit Handy-Spielen beispielsweise Wartezeiten zu überbrücken. Dabei steht die private Nutzung deutlich im Vordergrund. Immerhin noch jeder Zehnte nutzt Apps allerdings überwiegend beruflich.

Männer bevorzugen Infos via App, Frauen die Kommunikation
Vergleicht man die Nutzungsvorlieben von männlichen und weiblichen App-Nutzern, zeigt sich, dass Männer in erster Linie die Informationsmöglichkeiten via Apps schätzen und häufig nutzen. 59 Prozent aller befragten männlichen Nutzer nennen derartige Anwendungen an erster Stelle. Es folgen Nachrichtendienste und Apps für die Kommunikation via E-Mail. Ganz anders bei Frauen: Hier rangieren die Kommunikationsmöglichkeiten für 57 Prozent aller befragten Nutzerinnen auf Platz 1. Dahinter folgen Informationsdienste und unterhaltsame Handy-Spiele.

Generationenvergleich: Social Network-Apps bei Jüngeren hoch im Kurs
Stellt man das Alter der Nutzer in den Vordergrund, ergibt sich wiederum ein anderes Bild. Ein altersübergreifender Hit sind die Informationsdienste via App. Sie rangieren bei nahezu allen Altersgruppen im Spitzenfeld. Deutliche Unterschiede ergeben sich bei anderen Anwendungen: So weisen sich beispielsweise die 16 bis 29-Jährigen durch ein überdurchschnittliches Interesse an Apps aus, welche die mobile Nutzung sozialer Netzwerke ermöglichen. Lediglich in dieser Altersgruppe rangieren diese innerhalb der Top 3 der am häufigsten genutzten Apps. Unterhaltsame Spiele-Apps sorgen ebenfalls unter den unter 30-Jährigen für überdurchschnittliche Begeisterung, die Kommunikation via Mail steht dagegen bei den über 30jährigen App-Nutzern im Vordergrund.

Praktischer Nutzen im Vordergrund
Fragt man Nutzer nach den für sie wichtigsten Eigenschaften von Apps, nennen 60 Prozent die Funktionalität und den praktischen Nutzen als erstes. Dahinter folgen die Bedienbarkeit und der praktische Mehrwert im Alltag. Ein hoher Spaß-Faktor und der Unterhaltungswert eines Apps platzieren sich am unteren Ende der Top 5.

App Store führt Liste der Bezugsquellen an
Apples App Store steht bei den von YouGovPsychonomics Befragten an erster Stelle – 38 Prozent beziehen ihre Smartphone-Anwendungen über diesen Weg, über Samsung Apps greift jeder Fünfte auf Apps zu. Es folgen die Marktplätze Ovi Store (Nokia), BlackBerry App World (RIM) sowie der Windows Marketplace (Microsoft). Dass in dieser Befragung der Android Market erst an sechster Stelle erscheint, kann angesichts allgemein verfügbarer Downloadzahlen allerdings kaum repräsentativ sein…

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700 Mio. Euro App-Umsätze in D bis 2013

3. September 2010

Mücke Sturm Partner LogoDas Geschäft mit Mobile Apps brummt. Bis 2013 sollen die Umsätze allein in Deutschland bei einer jährlichen Wachstumsrate von 84 Prozent auf rund 700 Millionen Euro steigen, wie horizont.net die Managementberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) zitiert. Angesichts der steigenden Verbreitung von Smartphones prognostiziert MS&C, dass bereits 2010 in Deutschland 112 Millionen Euro mit dem Verkauf von Apps und darin geschalteter Werbung umgesetzt werden können. Rund 100 Millionen Euro davon sollen auf den reinen App-Verkauf entfallen. Bis 2013 könnten diese Vertriebsumsätze auf 523 Millionen Euro anwachsen. Die Werbeerlöse sollen bis 2013 auf 176 Millionen Euro beziehungsweise 25 Prozent am Gesamtumsatz klettern.

In einer schrittweisen Anleitung für den Aufbau mobiler Services empfiehlt MS&C, dass Unternehmen über die Apple-Plattform (iOS: iPhone, iPod touch, iPad) in das App-Geschäft einsteigen, um dieses dann zunächst um Anwendungen für Googles Android zu erweitern. Im Business-Bereich sei auch die Blackberry-Plattform sinnvoll.

via horizont.net

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Mobile Kompass bündelt unternehmensrelevantes Wissen

1. September 2010

bvdw_fachgruppe mobileMit dem Mobile Kompass bietet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. bereits zum dritten Mal in Folge in einer Publikation gebündeltes Mobile-Wissen an. Zielgruppe dafür sind Agenturen, Vermarkter, Werbungtreibende, Verlage, Betreiber mobiler Websites sowie Anbieter mobiler Apps. Das Kompendium der deutschen Mobile-Branche, herausgegeben von der Fachgruppe Mobile im BVDW, ist ab der dmexco 2010 verfügbar.

Inhaltlich werden laut Verband folgende Schwerpunkte behandelt:

  • Status Quo der Branche (u.a. Mediennutzung, Trends und internationale Märkte)
  • Mobiles Internet (u.a. Analytics, Augmented Reality und Social Networks)
  • Mobile Creation (u.a. Usability, Kampagnen und Branded Applications)
  • Mobile Marketing (u.a. Mobile Advertising und Mediaplanung)
  • Mobile Monetization (u.a. App Stores, M-Commerce und Payment)

Die Publikation hat einen Umfang von 150 Seiten, kostet knapp 50 Euro und ist ab dem 15.09.2010 u.a. im BVDW Online-Shop erhältlich.

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Mobiles Internet = Massenmarkt

28. August 2010

Die Internetnutzung mit dem Handy ist in der breiten Bevölkerung angekommen. Aktuell nutzen zehn Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig Internetfunktionen mit ihrem Mobiltelefon – das entspricht 17 Prozent aller Handy-Besitzer. Rund acht Millionen rufen Webseiten auf (13% d. Handy-Besitzer), vier Mio. schreiben E-Mails (7%) und ebenfalls vier Millionen nutzen native Apps (7%). Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Bei der Befragung von 1.000 Personen ab 14 Jahren waren Mehrfachnennungen möglich. Nach BITKOM-Prognosen werden im laufenden Jahr rund acht Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Das entspricht einem Drittel des gesamten Handy-Absatzes im Jahr 2010. “Betrieben werden die (App-)Marktplätze von den Smartphone-Herstellern”, schreibt BITKOM etwas vereinfachend weiter und überrascht mit der Erkenntnis: “Der weitaus größte Teil der mobilen Anwendungen steht den Nutzern dabei kostenlos zur Verfügung”.

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BlackBerry App World in Version 2.0

24. August 2010

BlackBerry LogoAb sofort ist Version 2.0 der BlackBerry App World verfügbar. Die Aktualisierung Version des App Store von BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) bietet u.a. neue Bezahloptionen, verbesserte Suchfunktionen und mit BlackBerry ID ein neues Nutzer-Identifikations-System.

Die neuen Features der BlackBerry App World im Überblick:

  • Neue Bezahloptionen:
    Neben PayPal können BlackBerry-Nutzer Applikationen Apps nun auch über Kreditkarten wie Visa, MasterCard oder American Express erwerben. Einige Carrier bieten zudem die Option, die Kosten für Applikationen direkt über die monatliche Mobilfunkrechnung zu begleichen, dieser Service startet zunächst in den USA.
  • Vereinfachte Applikations-Suche: Applikationen sind in neuen Tabs gelistet, die BlackBerry-Nutzer horizontal durchforsten oder durch Scrollen durchgehen können. Kategorien listen Applikationen unter den Rubriken “Top 25 kostenfreie Anwendungen”, “Top 25 kostenpflichtige Anwendungen”, “Top Themen” sowie “Kürzlich aktualisiert”. Das wird speziell Parallel-Nutzern des Apple App Store sehr bekannt vorkommen.
  • Die neue Version der BlackBerry App World unterstützt zudem – wie der Android Market – QR-Barcode-Scanning. Mit diesem Feature können Nutzer den QR-Code einer App einscannen und die BlackBerry App World identifiziert schnell die zum Code gehörende Applikation und öffnet automatisch deren Informations- und Download-Seite. Die Codes können von überall eingescannt werden, zum Beispiel aus dem Internet, von Print-Anzeigen oder Broschüren.
  • BlackBerry ID ist ein neues Nutzer-Identifikations-System, das in der BlackBerry App World genutzt werden kann. BlackBerry ID funktioniert geräteunabhängig. Nutzer geben einfach ihr Passwort im “My World”-Ordner ein und können dann auf ihre persönliche Applikations-Bibliothek zugreifen. Gelistet werden dort sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtig heruntergeladene Applikationen. Über BlackBerry ID kann auch ein verschlüsselter Eintrag der Zahlungsinformationen hinterlegt werden, der alle Kreditkarten-, PayPal- und Carrier-Account-Informationen beinhaltet – ähnlich wie bei iTunes.
  • Anbieter-Updates: Auch für App-Entwickler gibt es eine Reihe neuer Features. Dazu gehören ein Anbieter-Guthaben-System, eine Anzeige der Guthaben-Historie, Guthaben-Promocodes sowie die Möglichkeit, Applikations- oder Anbieternamen einfach zu überschreiben – speziell letzerer Punkt steht noch auf der Wunschliste von iPhone Entwicklern.

Zum Download der BlackBerry App World

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Things: Sachen (besser) machen

3. August 2010

Things iPhone“To Do”-Apps bzw. Lösungen für die Aufgabenverwaltung gibt es wie Furzkissen-Apps im App Store. Die ToDo-Software Things des Stuttgarter Softwareherstellers Cultured Code ist mit einem Preis von 7,99 Euro für die iPhone App und 49,95 Euro für die Mac-Version kein Dumping-Angebot. Eben darum wurde sie für mobileTicker von Tim Ingensiep, Entwickler beim App-Systemhaus Glanzkinder, im durchaus manchmal stressigen Alltragsbetrieb auf Herz und Nieren getestet – und für wirklich gut befunden. Im Folgenden sein Testbericht:

“Zunächst eine Funktionsübersicht – was kann Things eigentlich? Die Software kennt die Bereiche “Eingang”, “Heute”, “Als Nächstes”, “Geplant” , “Irgendwann” sowie “Projekte”. Diese Kategorien und Begriffe sind gut und ‘lebensnah’ gewählt, da sich damit eigentlich alles übersichtlich ablegen und somit ggfs. auch wiederfinden lässt.

Der Bereich “Eingang” dient dazu, Termine abzulegen, bei denen man noch nicht weiß, wo man diese letztendlich zuordnen will. Dies ist beispielsweise immer dann sinnvoll, wenn man den Termin über das besonders nützliche Feature “Schnelleingabe” angelegt hat: Bei der Schnelleingabe (Mac-Version) lässt sich ein Dialog über eine Tastenkombination aufrufen. Das funktioniert unabhängig davon, welches Programm sich gerade im Vordergrund befindet. Man kann den gerade markierten Text übernehmen oder eine noch leere Aufgabe anlegen. Diese Funktion lernt jeder schnell zu schätzen, der schon mal beispielsweise eine sechsseitige E-Mail plus Anhängen auf eine ToDo-Liste herunterbrechen musste.

Welche Aufgeben stehen heute an? Die Antwort liefert Things: Der Bereich “Heute” zeigt alles an, was heute noch zu erledigen ist. Eine rot umrandete Zahl (’Badge’) im Things Icon (iPhone und Mac-Version ab Mac OS X 10.5) zeigt an, dass aktuell Aufgaben ihrer Erledigung harren.

“Als Nächstes” gibt einen Überblick über laufende ToDos. Die Anzahl der Einträge, die aus jeder Kategorie oder jedem Projekt angezeigt werden sollen, lässt sich einstellen.

Im Bereich “Geplant” lassen sich alle Aufgaben ablegen, die geplant sind, zu deren Umsetzung man zur Zeit aber gerade leider nicht kommt oder die aufgrund höher priorisierter Tasks leider pausieren müssen. Des weiteren kann man hier regelmäßig anfallende Aufgaben anlegen – sehr nützlich! Bei diesen lässt sich einstellen, wann diese wiederholt werden sollen.

In der Kategorie “Irgendwann” findet alles ohne feste Deadline und mit niedriger Prio Platz. Wenn mich also eine spontane App-Idee anfliegt, die ich irgendwann einmal angehen will: ‘rein damit! In “Irgendwann” drängelt sie nicht, wird aber auch nicht vergessen.

“Projekte” ist ein besonders wichtiges Feature was ich nicht mehr missen möchten. Unter dieser Rubrik lassen sich neue Projekte anlegen, welche dann mit Aufgaben gefüllt werden können. So kann man seine ToDo-Punkte klar nach Projekten abtrennen und behält den Überblick.

Ein weiterer Menüpunkt ist das “Logbuch”. Hier erscheinen alle Aufgaben, die man schon erledigt hat. Die Abgehakt-Liste protokolliert auch, zu welchem Projekt das ToDo angefallen war und wann es erledigt wurde.

Ein einzelner ToDo-Punkt lässt sich mit einer Deadline versehen. Man kann diesem beliebig viele Tags zuordnen, welche man selber definieren kann. ToDo-Einträgen können Links, E-Mail-Adressen sowie Dateien zugeordnet werden: Das sorgt für Übersicht. Wird dennoch etwas mal nicht sofort gefunden, kann über die hoffentlich zugewiesenen Tags gesucht werden.

Die Druckfunktion erweist sich als besonders angenehmes Feature, wenn der Chef mal wieder ganz schnell wissen will, wie es um das Projekt steht: Per Ausdruck sieht er auf einen Blick den aktuellen Fertigstellungsgrad – also was noch ansteht muss und was bereits erledigt wurde.

Einziger Verbesserungsvorschlag: Idealerweise sollte man “Ober-ToDos” definieren könnte, die wiederum Unter-ToDos enthalten. Dies könnte die Übersichtlichkeit der Listen vielfach stark verbessern.

Ansonsten ist die Software attraktiv und ergonomisch durchdacht gestaltet, läuft stabil und bietet alles, was der normale Anwender braucht. Ich habe lange nach so einer Lösung gesucht, da mir die anderen Anwendungen entweder zu wenig oder zu viele Features geboten haben. Cultured Code hat hier genau den (für mich) perfekten Mix gefunden. Die iPhone App und die Synchronisation mit dieser runden ein wirklich empfehlenswertes Programm ab, das mir regelmäßig den Arbeitsalltag erleichtert und dabei schon eine Menge Zeit gespart hat.
Fazit: ****.”
Things: mobileTicker's App of the Month AugustApp of the Month

Download Things for Mac

iTunes-Link

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In App Purchase: Das Prinzip Ergänzungslieferung

2. August 2010

Der jüngste Report von Distimo widmet sich speziell dem Vertriebskanal in app purchase in mehreren Mobile App Stores.

Verteilung von Apps m. in app purchase auf App Store-Kategorien - Quelle: Distimo 0710

Verteilung von Apps m. in app purchase auf Kategorien - Quelle: Distimo 0710


Zentrale Ergebnisse:

  • Der Anteil von Apps mit in app purchase-Option liegt bei iPad Apps mit 10% ganz erheblich höher als bei iPhone Apps (2%). Die meisten Apps mit Nachkauf-Möglichkeit finden sich in den Kategorien Spiele und Soziale Netze.
  • Die erfolgreichste Refinanzierung von Free iPad Apps über in app purchase im App Store (USA, Juni 2010) gelang mit den Apps MobiTV (MobiTV), ESPN 2010 FIFA World Cup (ESPN) und Tap Fish (BayView Labs).
  • Die erfolgreichste Refinanzierung von Free iPhone Apps über in app purchase im App Store gelang mit den Apps Guitar Hero (Activision Publishing, Inc.), TomTom U.S.A. (TomTom International BV) und Call of Duty: World at War: Zombies II (Activision Publishing, Inc.).
  • Wie schon im Juni-Report von Distimo (beruhend auf Mai-Daten) waren auch im Juni wieder die Apple-Apps Pages und iBooks für das iPad die erfolgreichsten Paid und Free Apps im App Store.
  • Erstaunliche drei von zehn der populärsten iPhone Apps im App Store sollen von nur einem Entwickler stammen: Electronic Arts (z.B. Tetris, Trivial Pursuit, Cluedo).
  • Quickoffice Connect Mobile Suite for iPad ist im Juni auf Platz 6 der Top 10 Charts “Meistgekauft” eingestiegen und war die umsatzstärkste App nach Pages.
  • Neun von zehn der meistgekauften (Paid) iPhone Apps sind Spiele, aber nur zwei von zehn der meistgeladenen (Free) Apps. Zum Vergleich: In Nokias Ovi Store sind sieben von zehn der meistgekauften Apps Spiele, aber nur drei von zehn der meistgeladenen Apps.

zur Registrierung zwecks Download des Reports

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newsLOKAL: (fast) alle Tageszeitungen in einer App

27. Juli 2010

newsLOKAL icon“1.200 deutsche Zeitungen in einer App!” Das klingt schon mal nicht uninteressant. Ebenso wie der Aktionspreis von 0,79 Euro – statt regulär 1,59 für die iPhone bzw. 2,99 für die iPad App. Für den Preis gibt es sonst höchstens mehr oder weniger geschickt voreingestellte RSS-Reader Apps für einige wenige Titel. Im Praxistest der iPhone App schlägt sich newsLOKALvon Christian Menschel hervorragend: Die Anwendung kann nicht nur auf Wunsch zumindest teilweise von der regionalen Tageszeitung des Heimatortes emanzipieren (beispielsweise im Urlaub), sondern verschafft vor allem in Sekundenschnelle auch einen Überblick über das, was in aktuell gerade bereisten Regionen das Tagesgespräch ist – unverzichtbar für mobile Professionals.

newsLOKAL Screen CologneOb die App wirklich Lokalnachrichten “aus 1.200 Zeitungen” bündelt, wie die Pressemitteilung jubelt, konnte mangels Auflistung und sollte auch gar nicht verifiziert werden. Denn erstens können in der App einzelne Medien nicht selektiert werden. Und zweitens ist ja bekannt, dass auch regionale Medienhäuser sparen müssen, ihre Lokalredaktionen leider kontinuierlich zusammenstreichen und daher auch im Lokalen immer häufiger auf die immer gleichen Agentur-Meldungen oder Pressemitteilungen zurückgreifen. Wird jedenfalls unter “Meine Städte” die Bundesstadt Bonn ausgewählt, finden sich ausschließlich Bonn-spezifische Meldungen aus der Kölnischen Rundschau – das Leitmedium Bonner General-Anzeiger scheint seine News nicht für diese Kooperation zur Verfügung zu stellen. Schade, aber untragisch, denn auch so kann newsLOKAL seinen Anspruch erfüllen. Gefundene und für interessant befundene Artikel können per Mail zur Weiterverwendung exportiert oder per Facebook auch Freunden und Bekannten verfügbar gemacht werden. Regelmäßig bereiste Städte lassen sich als Favoriten unter “Meine Städte” abspeichern.

Der Hit für alle Reisenden bzw. Ortsunkundigen: Mit der Funktion “Karte” steht überdies vollständige “Around-Me”-Funktionalität zur Verfügung: Points of Interest in der aktuellen Umgebung wie Hotels, Bars, Kinos, Restaurants etc. können visualisiert und mit Kontaktdaten angezeigt werden.

Die App funktioniert nur mit Internet-Zugang. Zu den News wird eine Vorschau (mit Quelle) angezeigt, ein Tap darauf öffnet einen WebView, in dem der Text online gelesen werden kann. Eine Volltextsuchfunktion innerhalb der Nachrichten rundet eine gelungene App mit hohem Nutzwert und derzeit konkurrenzlosem Preis-/Leistungsverhältniss ab. Fazit : ****.

mehr Infos
Funktionsvideo iPhone
Funktionsvideo iPad
iTunes-Link iPhone
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Kleinere, aufgeräumtere Android Market-Abteilung

21. Juli 2010

Der Android Market ist das “Schlaraffenland” für Nutzer von unter dem Betriebssystem Android betriebenen Smartphones oder (Tablet) PCs. Allerdings hat er – vor allem im direkten Vergleich zu Apples App Store – einige Nachteile, die u.a. dazu geführt haben, dass wie beim App Store Directories wie androlib.com, appbrain.com oder cyrket.com entstanden:

  • Die auch von Geräten mit anderem OS, beispielsweise Windows, ansurfbare Version (www.android.com/market) bietet nur einen Ausschnitt des Gesamtangebots.
  • Die auf Android Devices vorinstallierte Market-App ist bislang nicht besonders übersichtlich.
  • Kostenpflichtige Apps können NUR via Googles Bezahlsystem Checkout erworben werden. Diese verlangt das Hinterlegen von Kreditkarteninformationen – für Sicherheitsbewusste absolutes No Go-Territorium.

Hilfe kommt vom Berliner Softwareunternehmen envi.con KG, das mit pdassi für Android seit Anfang Mai ebenfalls eine Art Web-Schaufenster für Android Apps anbietet. Mit nur 2.000 vorgehaltenen Apps wird hier allerdings bislang nur ein Bruchteil der derzeit knapp 100.000 verfügbaren Apps vorgehalten. envi.con spricht von “ausgesuchten Apps”, welche das Angebot zum “führenden redaktionell aufbereiteten Softwarekatalog in Europa” machen. Bei der Auswahl soll besonders auf das Interesse der deutschsprachigen Anwender Wert gelegt werden (allerdings fehlt hier bislang bedauerlicherweise noch die GlanzApp FussballQuiz ;-) ).

Die aktuelle Version der Webseite wurde um das aus dem App Store bekannte Feature Slideshows mit App Screens ergänzt. Auch die Suchfunktion wurde erweitert. Alle Apps können direkt aufs Handy installiert werden – pdassi erfordert also keine separate Anmeldung oder Registrierung. Neu hinzugekommen ist auch ein eigenes Bewertungssystem, mit dem die Besucher ihre Meinung zu den einzelnen Android-Apps abgeben können. Das Wichtigste: Nutzer in Europa können Paid Apps auf Pdassi mit Bankeinzug, Überweisung oder PayPal bezahlen – also nicht nur per Kreditkarte.

Im Safari-Browser des iPhones ist die Darstellung recht winzig, aber die Zielgruppe dieses Angebots nutzt ja typischerweise andere Plattformen :) . Für Android-Smartphones ist die Seite gut optimiert und unter http://pdassi.de bzw. http://am.pdassi.de zu erreichen. Eine Pdassi-App für Android ist in Vorbereitung.

Pdassi für Android

Pdassi-Link

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Pianolo: App Review u. Give away

11. Juli 2010

Pianolo IconDie fesche Lola sang stets so schön vom Pianola, daheim in ihr’m Salon… Seit es Pianolo heißt, kann sie es sogar auf ihrem iPhone oder iPad für alle Fälle stets mit sich führen. Dazu lässt uns Anbieter Visionlabs noch wissen: “960*640 volle Retina-Display-Unterstützung! Pianolo sieht auf dem neuen iPhone 4 einfach atemberaubend aus.” Dies kann nicht verifiziert werden, da grad kein Retina Display zur Hand ist, wohl aber die ff. Aussagen: “Pianolo ist eine Multitouch Application für das iPhone. Man hat die Möglichkeit, sechs verschiedene Musikinstrumente zu spielen. Dieses Programm ist perfekt, um unterwegs Songs einzuüben und zu spielen. Die qualitativ hochwertigen Tondateien klingen grossartig und die hochaufgelösten Grafiken sind einfach wundervoll.” Neben dem Klavier-Sound (sechs Oktaven) stellt die iPhone App ff. “Instrumente” bereit:
Geige mit vier Oktaven, Akustikgitarre mit vier Oktaven, E-Gitarre mit vier Oktaven, Saxophon mit vier Oktaven, Waldhorn mit vier Oktaven.

Lob:
Die App startet zügig, sieht in der Tat gut aus und die Klänge gehen (bis auf die zu sägezahnartig angezerrte E-Gitarre und die eher nach Strings Ensemble klingende Violine) in Ordnung, jedenfalls um ein wenig Hausmusik als Weekend Fun zu veranstalten. Wer fix ist, kann über die Wahlleiste über der eigentlichen Tastatur im Spiel eine vom Melodieverlauf erforderte höhere oder tiefere Oktave anwählen – deutliche Verbesserung gegenüber den zahlreichen kostenlosen Piano-Apps. “Multitouch” ist die App insofern, als sie Akkordspiel mit sovielen Fingern unterstützt, wie der Spielende auf dem kleinen iPhone Display halt unterbringen kann.

Tadel:
Die App kann keine Arpeggien bzw. Glissandi erzeugen. Bei schnellem Fingerstrich über die Tasten wird nur der erste Ton wiedergegeben. Mangels der Simulation von “Pedalen”, welche die fesche Lola noch hatte, kann kein Hall hinzugefügt oder die Lautstärke nuanciert werden. Und selbstverständlich lässt sich dem iPhone-Touchscreen auch keine Anschlagsdynamik anerziehen…
Leider stört ein auch in den iTunes-Reviews erwähntes Krackeln oder Knistern das Vergnügen erheblich. Überdies fror die App beim Test zweimal ein, d.h. sie ließ sich zwar noch bedienen, erzeugte aber keine hörbaren Töne mehr. Ein Update wird’s sicher bald richten. Unser einstweiliges Fazit: ** bis ***

Pianolo iPad 2PlayersSoweit der Praxistest der iPhone-Version. Die grössten Unterschiede bei der iPad App sind laut Tobias Vetter von Visionlabs das komplett anders gestaltete Interface und die verschiedenen Modi, welche bei der iPad Version zusätzlich zur Verfügung stehen. So kann man mit dem Grand Piano über vier Oktaven gleichzeitig spielen, die allerdings übereinander angeordent sind. iPad-only sind auch die 2-Players-Modi für Piano/Piano sowie Saxophon/Piano.

Seeing is believing: Auf diesem YouTube-Video gibt es Pianolo HD for iPad live zu sehen und zu hören – inklusive Knistern.

Give-away:
Give-away-aKtionMit freundlicher Unterstützung von Visionlabs verschenkt mobileTicker drei Promo-Codes für Pianolo (for iPhone) im Wert von 1,59 Euro an die beiden ersten Leser, die sich dazu unter klaus at glanzkinder.com melden. Voraussetzung für die Installation der App ist ein US-Account für iTunes. Eine leicht nachvollziehbare Anleitung zu dessen Einrichtung kann auf Wunsch mitgeliefert werden. Einsendeschluss ist Dienstag, der 13.07., der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

iTunes-Link iPhone-Version (1,59 €)

iTunes-Link iPad-Version (2,39 €)

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