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Artikel Tagged ‘Maps’

Nokia u. Yahoo kooperieren stärker b. Webservices

25. Mai 2010

yahoo!_logoYahoo! und Nokia haben heute den Ausbau ihrer weltweiten strategischen Allianz bekannt gegeben. Durch diese Strategie soll “noch mehr Nutzern” ihre Online-Dienste zur Verfügung gestellt (und Anschluss an die davonziehenden Wettbewerber Google und Apple gehalten) werden.nokia_logo

Auf Basis einer allerdings bereits seit über als fünf Jahren bestehenden Kooperation wollen die Unternehmen ihre jeweiligen Stärken in den Bereichen E-Mail, Instant Messaging, Karten und Navigation einbringen und hochwertige Services für PCs und vor allem mobile Geräte bereit stellen:

  • Nokia wird exklusiver, globaler Anbieter der Karten- und Navigationsdienste von Yahoo! und Ovi-Karten werden in die Angebote von Yahoo! integriert, die mit “Powered by Ovi” gebrandet werden.
  • Yahoo! wird exklusiver, globaler Anbieter von Ovi Mail und Ovi Chat von Nokia – diese Dienste werden mit “Ovi Mail / Ovi Chat powered by Yahoo!” gebrandet.
  • Nokia und Yahoo! planen zudem eine ID-Kooperation für ihre Dienste; demnach werden Nutzer ihre Ovi User-IDs für ausgewählte Services von Yahoo! nutzen können, um so schnell und einfach Zugriff auf die gewünschten Online-Inhalte und -Services zu erhalten.

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Praxistest: My Hero (vs. ichPhone)

7. Mai 2010

hero0_perspektivenMehrere Wochen hat sich das Android-Smartphone Hero von HTC jetzt bereits glänzend in der mobileTicker-Redaktion von Glanzkinder bewährt und musste sich dabei zwangsläufig auch dem Vergleich mit mehreren iPhone-Gerätegenerationen stellen. Das Fazit vorab: Der Hero machte eine wahrlich heldenhafte Figur – Außer vielleicht beim Strunzfaktor gibt es nichts, was er nicht mindestens so gut wie das iPhone kann.

hero4_entblättertZunächst galt es, sich trotz des etwas barocken Sprachgebrauchs (z. B. “Besuchen des Internets auf dem Telefon”) im immerhin aber nicht komplett maschinen-übersetzt wirkenden Owner’s Manual zu den allerersten Gehversuchen schlau zu machen… Freiheit, die ich meine! Man kann, darf, ja muss dieses Smartphone ganz einfach öffnen, nicht nur, um eine SIM-Card einzulegen (1,8V- wie 3V-Karten werden unterstützt; das Testgerät ist SIM-Free), sondern auch um den Akku einzulegen bzw. zu wechseln. Freude auch über die 2 GB SanDisk-Karte, die ganz nach Belieben ausgetauscht oder erweitert werden kann. Sobald man diese auf dem PC oder Mac als USB-Laufwerk einrichtet, kann fröhlich hin- und her-synchronisiert werden!

Der Hero (alias G2 Touch) war HTCs erstes Android-Smartphone mit den Features Multitouch, HTC Sense als Bedienoberfläche und Unterstützung von Adobe Flash. Er ist bereits seit Juli 2009 in Europa verfügbar. Relativ schnell hat man die Infos der Statuszeile oben begriffen, die Signalstärke, Akkustatus, Verbindungsstatus und Uhrzeit anzeigt. Gewöhnen muss man sich kurz an die im Gegensatz zum Apfelphone stufenlos nach links und rechts verschiebbaren Home Screens, sieben an der Zahl. Vor der ersten Benutzung hat man sich mit seinem GoogleMail-Konto anzumelden. Dann wird man zügig durch verschiedene Konto-Einrichtungen geführt. Innerhalb weniger Minuten ist man imstande zu telefonieren und beherrscht vielleicht auch schon nützliche Features wie Stummschalten. Bei bekannten Anrufern werden diese falls vorhanden mit Namen und Bild angezeigt. Makeln wird standardmäßig unterstützt, Warteschleifen u. Konferenzschaltungen ebenso. Generell zeigte sich: Wer mit dem iPhone umgehen kann, findet sich mit der Kombi Android/Sense auch schnell zurecht. Franka (7 Jahre, iPhone-Veteranin, Doodle Jump-Highscore >61.000) zockte nach wenigen Minuten etliche Spiele und beherrschte auch bereits den Einkaufsbummel in den Android Market. Am spürbarsten werden Unterschiede etwa beim Beenden von Apps (halt ohne Home Button). Apropos Beenden: Der Hero unterstützt ja erfreulicherweise Multitasking, wenn der Prozessor an seine Grenzen stößt, speichert er den App-Status und fährt Apps herunter, bis ein sicherer Zustand erreicht ist. Insofern gelang es nie, das System in die Knie zu zwingen. App-Abstürze aber kommen durchaus regelmäßig vor..

An recht intuitiv funktionierenden Bedienelementen werden geboten: Taste Ein/Aus, Taste MENÜ (für aktuelles Fenster oder aktuelle Option oder App), Taste STARTSEITE (inkl. App History), Taste ANRUFEN (Zugang zu Telefonie, Kontakte), Taste ZURÜCK/BEENDEN (einen Schritt zurück/Eingabe löschen) sowie SUCHEN (startet kontextbasiertes Suchen u.a. in Kontakten, E-Mails, Apps, aber auch in Twitter). Nicht zu vergessen der Trackball, mit dem man nach etwas Übung recht gut Elemente auf dem Display auszuwählen oder markieren kann. Vorzügliche Dienste leistet der Trackball beim mobilen Surfen. Allerdings lässt sich die Empfindlichkeit nicht einstellen. Durch Blinken macht er auf eingehende Anrufe oder eingegangene Benachrichtigungen aufmerksam. Lauter/leiser gestellt wird der Held mit einer sensibel ansprechenden Wippe an der linken Geräteseite.

Schon etwas erfahrener in den Menütiefen und selbstbewusster beim Hero-Bedienen entdeckt man entzückt, dass man hier simpel tun kann, wozu man ein iPhone erst jailbreaken müsste: Man kann das Phone weitestgehend individualisieren, beispielsweise den Hintergrund des Startbildschirms frei wählen.

Das “grüne Auge” (LED) vom Hero hält folgende Botschaften bereit: Permanentes Grün signalisiert einen vollständig geladenen Akku (wenn das Telefon mit dem Netzteil odereinem Computer verbunden ist); stetiges Rot einen Akku, der geladen wird; blinkendes Rot einen schwachen Akku; blinkes Grün eine aktuelle Benachrichtigung.

Praktisch ist die App-History: Um eine zuletzt benutzte Anwendung zu öffnen, hält man die STARTSEITE-Taste etwas länger gedrückt und bekommt die sechs zuletzt genutzten Anwendungen angezeigt, die auf einen Touch hin geöffnet werden.

Die Synchronisierung mit Google-Diensten, aber auch mit Exchange ActiveSync und Microsoft Office Outlook aus gelingt recht einfach über Einstellungen / Settings. Für weitergehende Vorhaben gibt es Software zum Download bei HTC. Auch was Soziale Netzwerke angeht, bietet Hero vorbereiteten Zugriff auf vorhandene Facebook-, Flickr- und Twitter-Konten bzw. Profile. Dies führt etwa dazu, dass man geschossene Fotos automatisch bei Flickr veröffentlichen kann oder dass Kontakte mit Facebook abgeglichen wird und ggfs. Profilfotos auch im Adreßbuch angezeigt werden.

Charakteristisch für den Hero sind der markante Knick zum Gehäuseboden hin und die abgeschrägten Kanten am Gehäuserand. Der Knick führt dazu, dass das Smartphone subjektiv sicherer und besser in der Hand liegt als ein iPhone, aber auch in Taschen etwas mehr aufträgt. Daher passt der Hero natürlich auch nicht in für iPhones geeignete Hüllen und Etuis. Das Smartphone wiegt 135 Gramm und fasst sich u.a. dank des um den Touchscreen herum verbauten Aluminiums sehr stabil und “wertig” an, wirkt vom Gerätedesign her aber optisch weit weniger aufsehenerregend als das Kultgerät mit dem Apfellogo.

Der 3,2 Zoll große kapazitive HVGA-Multitouch-Bildschirm mit 320×480 Pixel Auflösung trägt eine fettabweisende Schutzschicht und auch der Rest des Geräts ist beschichtet – mit Teflon. Eine gewisse Schmutzresistenz erwies sich auch im Praxistest, obwohl Touchscreens nunmal für Fingerabdrücke prädestiniert scheinen.

hero07_mitgeliefertes zubehörDie sonstige Ausstattung ist dem 3GS sehr vergleichbar: integriertes Freisprechen, Audio-Ausgang (3,5 mm Standard), GPS-Sensor, Kompass, Beschleunigungssensor, virtuelle Tastatur (länger gedrückt halten für mehrfache Tastenbelegungen; auf Wunsch T9-Worterkennung). Die 5 Megapixel-Kamera (ohne Blitz/Beleuchtung) erzielt ähnlich mäßige Ergebnisse, wie die vom iPhone 3GS, allerdings kann der Hero-Autofokus via Trackball aktiviert werden, mit dem man auch Ausschitte festlegen kann. Überdies bietet die Kamera Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich oder Messmodus. Sie nimmt Videos mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel auf. Es ist ein Musikplayer integriert, der zuvor auf der Speicherkarte gespeicherte Titel spielt. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer klingen nicht berauschend, weisen dafür aber schön griffige Bedienelemente für diesen Player auf.hero5_headphones_remote control

Standard-Anwendungen:
Beim SMS-Verfassen wird angezeigt, wenn das Format einer Nachricht überschritten u. die nächste begonnen wird. Klingt selbstverständlich, das kann oder will die Kombi iPhone/Telekom aber noch nicht. An MMS-Nachrichten kann angehängt werden: Foto (bis hin zu Slide-Shows), Video, Audio, Ort (GPS-Koordinaten), Kontakt (vCard), Termin (vCalendar). Der integrierte Browser arbeitet schnell und gut und hat keine Probleme mit Flash… Auch ein guter Kalender/Termin- und Aufgabenverwaltung, ein Taschenrechner, ein Twitter-Client, die notorische Aktien-App, eine Sprachaufzeichnungs-App und eine Uhr mit Wecker gehören zum Standard. Für mobile Professionals interessant – Neben QuickOffice ist auch ein recht gut funktionierender PDF-Viewer mit an Bord. Logisch, dass auch GoogleMail (inklusive Latitude), GoogleTalk (Instant Messaging; hier wird ggfs. angezeigt, falls der Chat-Partner auch ein Android-Endgerät verwendet!), Google Maps, YouTube sowie die schon erwähnte Google-Suchmaschine nicht fehlen dürfen.

hero1_homescreenNetter Gag: Gespeicherte Musiktitel können als Klingelton verwendet werden (aber was sagt die GEMA dazu?). Tethering ist ausdrücklich vorgesehen, erlaubt und wird im Handbuch erklärt: “6.6 Verwendung des Telefons als Modem”.

Zur Individualisierbarkeit des Hero tragen zahlreiche Widgets bei, die man den Home Screens hinzufügen kann, etwa eine Weltzeituhr oder eine hübsch animierte Wetterprognose. Auch die Möglichkeit, Verknüpfungen (etwa zu Bookmarks, einzelnen Kontakten oder häufig benötigten Apps) auf der Oberfläche zu platzieren, gefällt. Weniger zwingend ist die alphabetisch geordnete Darbietung sämtlicher installierter Apps.

hero2_iPhone_unlockShopping-Fieber im Android Market
Der Android Market, Pendant zu Apples App Store, präsentiert seine auch schon über 50.000 Apps geordnet nach Kategorien (wie Comics, Effizienz-Tools, Finanzen, Gesundheit; ähnlich beliebig u. teils fragwürdig wie die App Store-Genres) und stets entweder nach Einstelldatum oder nach Beliebtheit sortiert. Hier findet sich manch alter App Store-Bekannter (z.B. “Papi Jump” und seine Verwandten). Formulierungen wie “on your iPhone” in den Release Notes von Android Apps deuten ebenfalls auf eine starke Portierungstätigkeit mancher Entwickler hin.Android_Shoppingbag

hero3_iPhone_silhouetteDer Akku hat 1.350 mAh, damit hält der Hero bei vergleichbarer Nutzung gefühlt genau so lang oder kurz durch wie das iPhone 3GS, aber länger als das 2G. Die Werksangaben lauten: 470 Minuten Sprechzeit (GSM), 440 Stunden Stand-by. Bluetooth-Nutzung geht aber auch hier auf die Betriebszeit. Weitere Daten: Quadband-Gerät (GSM 850/900/1800/1900), UMTS/HSDPA und HSUPA für schnelle Uploads. Eine mit 528 MHz getaktete Qualcomm MSM 7600AARM CPU ist das Herz unseres Helden, der auf 288 MB Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Testgerät arbeitet mit Android 1.5 (”Cupcake”), ein Upgrade auf 2.1 (”Froyo”) ist aber angekündigt.





Vorteile Hero:
Individualisierbares GUI
Multitasking (b. Apple erst m. iPhone OS 4.0)
Akkus und Speicherkarten tauschbar (aufrüstbar bis auf 16 GB micro-SDHC)
Trackball als Navigations-Option (Mobiles Internet)
Taste Suchen u. Suchfunktion
Gehäuse-Ergonomie
App History
Unproblematisches Tethering
Apps können auch ohne Android Market installiert werden
Möglichkeit, kleines Tragband o.Ä. an der Rückwand zu verankern

Vorteile iPhone:
Design!
Poserfaktor
Übersichtlichkeit bei geladenen Apps
Angebot im App Store (Qualität, Quantität)
Prallvoller Zubehörmarkt

Hero-Fazit: *****

PS: Dümmster anzunehmender User Error: Obwohl das Gerät wohlweislich nur im WLAN betrieben werden sollte und laut Anzeige auch wurde, scheinen dennoch im Hintergrund Traffic erzeugende Prozesse abzulaufen, denn eine Telefonrechnung für die Karte im Hero von über 300 Euro für “Datendienste” sorgte für eine unschöne Überraschung, die aber die Freude über dieses tolle Smartphone, das ja auch normalerweise mit Internet Flat betrieben werden dürfte, nicht dauerhaft trüben konnte.

HTC Hero kaufen (Preisvergleich)

noch mehr zum Hero (wikipedia)

Lesenswerter Blog zu einem Projekt, bei dem VDI-Nachrichten und die E-Plus-Gruppe zehn Ingenieure als “Mobile Scouts” mit Heroes ausgestattet hatte

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Navigations-Software: Vodafone-Rückzug

15. März 2010

Vodafone hat bekannt gegeben, seine Navigationssparte dicht machen zu wollen, da Google und Nokia inzwischen Maps und entsprechende Services gratis anbieten. Noch 2008 Vodafone hatte 2008 den Kartenanbieter einstellen müssen, da Verträge mit der Nokia-Tochter Navteq überraschend nicht verlängert wurden.
NDrive_Eduardo CarquejaWeitere interessante Einblicke in diesen sich dynamisch verändernden Markt bietet unser Rundruf zum Thema. Durch Eintreffen der Statements des NDrive-CEO Eduardo Carqueja ist das Antworten-Kleeblatt soeben komplett geworden, zum Artikel geht es hier.

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VW fährt App-Schiene

11. März 2010

VW_logoMit dem iPhone-Game “Polo Challenge” hatte Volkswagen schon Millionenerfolge feiern können. Später lernte u.a. der Scirocco auf dem Kulthandy das Rennen. Zum 80. Genfer Automobil-Salon haben die Wolfsburger gleich zwei kostenlose Apps im Gepäck: Eine Kombination aus LBS und Augmented Reality bietet die App Volkswagen Händlersuche. Per GPS-Ortung offeriert die App VW-Händler und -Werkstätten in Nähe des Anwenders an. Wahlweise in Google Maps, als Liste – oder als Echtbild: Bei Ausrichtung in beliebige Richtungen zeigt die App in einem wählbaren Umkreis alle Volkswagen-Partner inklusive Adresse, Telefonnummern und der jeweiligen Entfernung vom Standort des Nutzers.

Die Geneva Salon 2010-App hingegen will als Messe-Appetizer für VW-Fans dienen. Integriert ist auch ein City-Guide für Genf. Konzipiert und umgesetzt wurden die neuen Apps von Cellular (vgl. Brigitte.de, Cinema.de, Focus Online, Gala.de, Stern.de, TV Today oder TV Spielfilm).

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Rundruf: iPhone-Navigation

9. März 2010

Zur diesjährigen CeBIT hatten T-Mobile und Navigon die Szene mit der Nachricht aufgemischt, dass alle iPhone-Kunden der Deutschen Telekom bald eine Navigationssoftware von Navigon zum Nulltarif erhalten werden.

Dazu hatten wir Nachfragen an Navigon sowie die Wettbewerber TomTom, NDrive und Sygic. Im Folgenden die Fragen und gegebenen Antworten.

1. Navigon wird in Kooperation mit T-Mobile, dem deutschen Exklusiv-Distributor des iPhone eine kostenlose Navigationslösung bereitstellen. Sehen Sie hier nicht eine gewisse Wettbewerbsverzerrung?

2. Frage an Navigon: Wie wird der Premium-Part des Angebotes aussehen?
Frage an alle anderen: Wie wird Ihr Unternehmen reagieren?

3. Nutzer von unter Android betriebenen mobilen Endgeräten haben teilweise die Möglichkeit, Google-basierende Navigation kostenlos zu nutzen. Nokia hat damit begonnen, Navigationslösungen zu verschenken. Wie wird sich angesichts solcher Erscheinungen der Markt für Smartphone-Navigation entwickeln? Welche Teile werden Ihrer Meinung nach weiter kostenpflichtig bleiben können?

Navigon_Gerhard_MayrA) Antworten von Gerhard Mayr, Vice President World-Wide Mobile Phones Navigon AG:

1. Nein, ganz im Gegenteil. Auch bisher gab es für iPhone-Nutzer mehrere Möglichkeiten mit dem Smartphone zu navigieren. Schon jetzt bestehen diverse Navigationslösungen für verschiedene Ansprüche mit ganz unterschiedlichem Preisniveau nebeneinander. Wir bieten jetzt noch mehr Auswahl. Mit mobilen Navigationslösungen bewegen wir uns in einem dynamischen Markt. Das heißt, Produkte werden weiterentwickelt und die Preisstruktur verändert sich. Wir orientieren uns mit unseren Innovationen an der Entwicklung des Marktes und den veränderten Bedürfnissen mobiler Menschen und erfüllen mit dem Modell “Navigon select Telekom Edition“ die steigende Nachfrage nach hoher Flexibilität und Qualität.

2. iPhone-Nutzer bekommen mit “Navigon select Telekom Edition“ eine Navigationslösung, die sie sofort nutzen können – verbunden mit dem Qualitätsversprechen von Navigon, verlässlich und sicher anzukommen. Jeder Nutzer kann sich auf Basis der kostenfreien Grundversion die für ihn passende Lösung zusammenstellen und ist somit sehr flexibel. Diese hohe Kundenorientierung ist ein wichtiger Teil unseres Qualitätsverständnisses. Nach wie vor als Premium-Lösung wird der Navigon MobileNavigator als Vollversion bestehen bleiben. Dieser ist jetzt zum Preis von 89,99 Euro im Apple App Store erhältlich.

3. In unseren Augen werden auch weiterhin Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für den Erfolg eines Produktes entscheidend sein. Dementsprechend werden Innovationen, die sich an den Bedürfnissen der Kunden orientieren und für sie einen Mehrwert bieten, immer nachgefragt sein. Mit “Navigon select Telekom Edition“ kann bald jeder iPhone-Nutzer selbst entscheiden, mit welchen Features er seine Navigation optimieren möchte. Unabhängig davon lassen sich die Anwendungen von Google und Nokia nicht mit unserem Angebot vergleichen. Google setzt für die vollständige Nutzung der Dienste eine stets verfügbare Internetverbindung voraus. Das verhindert eine zuverlässige Routenplanung und produziert je nach Internetverbindung Folgekosten, die schwer kalkulierbar sind. Nokia verknüpft seinen Navigationsdienst mit den Nokia Endgeräten. Wir garantieren durch unsere Onboard-Navigation eine zuverlässige Routenplanung für verschiedene Smartphone-Plattformen. In diesem Angebot steckt unsere bewährte Navigationssoftware MobileNavigator und damit unser ganzes Know-how.

Sarah_Schweiger_TomTomB) Antworten von Sarah Schweiger, PR Manager DACH TomTom:

1. Letztlich entscheiden Qualität und Funktionsumfang eines Produktes darüber, ob der Kunde dieses nutzt oder nicht. Es gibt auch andere kostenlose Navigationslösungen – wir bieten unseren Kunden eine App mit vollem Leistungsumfang, die beispielsweise TomTom-Technologien wie IQ Routes oder den Echtzeitverkehrsinformationsdienst HD Traffic auf das iPhone bringt. Wir sind überzeugt, dass iPhone-Nutzer, die regelmäßig mit dem Telefon navigieren, eine hochwertige und ausgereifte Navigationslösung bevorzugen werden.

2. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns betreffend unsere künftige Product Roadmap nicht äußern können. Derzeit fokussieren wir uns darauf, Navigationslösungen anzubieten, die unseren Kunden die beste Nutzererfahrung im Bereich der Fahrzeugnavigation bieten. Dazu zählt die regelmäßige Erweiterung unserer Lösung um neue Funktionen wie beispielsweise aktuell HD Traffic.

3. Leider können wir nicht in die Zukunft sehen, aber die Entwicklungen die wir derzeit beobachten sind keine, die unerwartet kommen. TomTom bietet eine Premium-Navigationslösung als Zubehör für das iPhone und für Windows Mobile Handys – wir sehen hier auch in Zukunft einen Markt.

NDrive_Eduardo CarquejaC) Anworten von Eduardo Carqueja, Gründer und CEO NDrive

1. Das empfinden wir nicht als Verzerrung. NDrive glaubt, dass die Deutsche Telekom sich so von ihrem Wettbewerb differenzieren möchte. Selbstverständlich müssen die anderen Player im Markt der Navigations-Apps auf diese Kooperation reagieren und u.a. durch eigenes Bundling ihren Kunden möglichst noch besseren Mehrwert bieten. So funktioniert der Markt nun einmal – und die Endkunden profitieren stets davon.

2. Wir werden mit überaus attraktiven, agressiv bepreisten Angeboten reagieren: Damit zielen wir einerseits auf Anwender, die mit der Navigon-Lösung unglücklich sind und andererseits auf andere Mobilfunk-Provider, die echten Mehrwert mit innovativen Lösungen in den Markt bringen wollen.
 
3. Google ist ein Reklame-Unternehmen, das Navigation für seine Wertschöpfung nutzt. Da überdies der Google-Ansatz teils zu einem starken Ressourcenverbrauch führt und die Nutzung für Anwender in vielen Situationen extrem teuer werden kann, sehen wir dies nicht als kostenlose Lösung: Google verdient dadurch Werbegeld, Anwender finanzieren es durch teure Datenverbindungen sowie ggfs. zusätzliche Roaming-Gebühren und die Telcos verzeichnen dadurch hohen Datenverkehr im Netzwerk.

Nokia hingegen ist eines der Unternehmen, die selbst stark investiert haben, um Navigation auf ihren Endgeräten kostenlos anbieten zu können. Insofern muss Nokia Navigation doch für ein extrem wichtiges Feature halten. Nokia hat auch bestimmte Fotografie- und Musik-Services gratis gemacht. Aus der Sicht des Endgeräteherstellers ist all dies auch sinnvoll, um die eigenen Handys und Smartphones so attraktiv wie möglich zu machen.
NDrive ist als Software-Hersteller ein Enabler derartiger Technologie- und Marktentwicklungen. Wir sind überzeugt, dass der aktuelle Trend, Location Based Services auf die Mobilplattformen zu holen, uns gute Geschäfte bescheren wird – um so mehr, als dies immer einer der zentralen Streitpunkte zwischen Geräteherstellern (gewünschte Features) und Telcos (unerwünschter Bandbreitenverbrauch) war.

D) sygic_anna hurbanicAnna Hurbanic, Public Relations Manager Sygicließ uns zur Strategie Ihres Unternehmens nur wissen: “We just will be better than Navigon” :) .

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CRM-App von Cobra

9. März 2010

Mit cobra Mobile CRM 2010 können künftig auch die iPhone-Nutzer unter den Anwendern der cobra-Software für das Kundenmanagement sämtliche Vertriebsinformationen immer mit sich führen. Denn was bisher bereits mit auf BlackBerry OS und Windows Mobile basierenden Smartphones möglich war, gilt ab kommenden Monat auch für das iPhone – mit der cobra App sollen Anwender alle Informationen aus der zentralen Datenbank mit einem Fingertipp auf ihren Touchscreen bekommen. Gerade wer als Mobile Professional sehr viel unterwegs ist, soll von der Lösung profitieren, mit der Adressen, Kontakte und Zusatztabellen aus der cobra-Datenbank abgebildet werden.

cobra_screen“Speziell die Abbildung der cobra-Kontakthistorie liefert top-aktuelle Infos über die zu besuchenden Kunden. So sehen Außendienstmitarbeiter sofort, ob aktuelle Servicefälle vorliegen oder ein neuer Auftrag platziert wurde”, erläutert cobra-Marketingleiterin Petra Bond. Alle cobra-Suchfunktionen sind auch per iPhone verfügbar. Reise- und Wartezeiten lassen sich mit cobra Mobile CRM auf dem iPhone effizient zur Kundenbetreuung nutzen. Alle wichtigen Informationen – von der Vertriebsphase bis hin zum geplanten Umsatz – stehen laut Anbieter mit der mobilen Software übersichtlich zur Verfügung. Mitarbeiter telefonieren, mailen oder versenden Kurznachrichten direkt aus dem Adressdatensatz heraus. Als zusätzliches Extra für die iPhone-App gibt es die Anbindung an Google Maps in der Adresstabelle. Die App ist ab April verfügbar und wird 279 Euro für die Basislizenz kosten.

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Business App Stores auch von Google u. PayPal?

9. März 2010

Kein weiterer Android Market, sondern ein Shop für Entwickler: Google soll noch diese Woche einen neuen “App Store” eröffnen. So berichtet jedenfalls die US-Webseite Mashable.com unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen. Der App Store soll es externen Entwicklern ermöglichen, Nutzern von Google-Diensten wie Googlemail oder Maps ihre Software zu verkaufen. Im Store sollen unter anderem Sicherheits-Tools, Textverarbeitungs- und Synchronisations-Software angeboten werden.

Laut Mashable hat Google den Launch des Download-Angebots weder bestätigt noch dementiert. Ein Sprecher wird zitiert mit den Worten: “Wir arbeiten ständig mit unseren Partnern daran, neue Business-Lösungen anzubieten, haben aber momentan nichts anzukündigen.” Auch das Wall Street Journal (WSJ) hatte berichtet, dass der Google App Store im März eröffnet werden soll – im Wettbewerb zu Microsoft-Anwendungen wie mobile Office.

Mit dem Google Solutions Marketplace bietet der Suchmaschinen-Gigant schon jetzt eine Übersicht über Erweiterungen für Google Apps u. GMail. Der Kauf erfolgt nicht über Google, sondern direkt über den Hersteller der Anwendung. Mit dem App Store, der im März starten könnte, soll sich das jedoch ändern.

Geplant ist nach WSJ-Angaben ein ähnliches Vertriebsmodell wie beim Apple App Store oder dem Android Market. Dort werden die Einnahmen im Verhältnis 70 zu 30 aufgeteilt. Im Android Market ist überdies Googles Bezahlsystem CheckoutPflicht.
via ZDNet.de
UPDATE 10.03.: Hier geht es zu den neuen Google-Angeboten.

Laut Infoworld plant auch der Bezahldienst PayPal noch für das laufende Jahr einen Online-Shop zum Feilbieten von Applikationen. Entwickler würden hier die Möglichkeit erhalten, Anwendungen für Händler und Konsumenten anzubieten, an denen PayPal kein Interesse habe, sie selbst zu entwickeln, oder für die der Dienst keine Ressourcen zur Verfügung stellen könne, erklärte Osama Bedier, Vizepräsident bei PayPal. Insbesondere im Umfeld von Smartphone-Apps ergeben sich dem Manager zufolge neue Möglichkeiten für E-Commerce-Transaktionen.

Im November hatte PayPal seine Entwicklerplattform PayPal X für Drittanbieter gestartet. Mit dort zur Verfügung gestellten APIs sollen Entwickler beispielsweise das System der eBay-Tochter in andere Anwendungen von sozialen Netzen wie Flickr einbinden können. Auch findet man dort laut heise.de Werkzeuge, Dokumentationsmaterial und Beispielcode. Ein wichtiges Element von PayPal X ist beispielsweise das Mobile Embedded Payment Toolkit, ein Software Development Kit (SDK), um PayPal in mobile Anwendungen zu integrieren. Ein paar Zeilen Code sollen genügen, um einen Bezahlknopf zu integrieren.
via heise.de

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“Mobile Employer Branding” bei Media-Saturn via App

2. März 2010

media-saturn_logoDie Experten für Recrutainment und M-Recruiting Cyquest und die Media-Saturn-Holding GmbH gehen erste gemeinsame Schritte im Bereich der mobilen Bewerberansprache und stellen die kostenlose iPhone App StudyAdvisor vor. Der StudyAdvisor begleitet drei Studierende im ersten Jahrgang des Studiums International Retail Management auf ihrem Weg durch die Media-Saturn-Unternehmensgruppe, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Ingolstadt sowie den Unternehmens- und Hochschulstandort Ingolstadt.

cyquest_pieplNatalia aus Russland, Aleksandar aus Kanada und Chrysovalantis aus Griechenland – drei Studierende der „ersten Stunde“ – gewähren laut Cyquest im Rahmen der englischsprachigen App spannende Einblicke in den Studienalltag im Studiengang. Der interaktive Fotorundgang durch das Unternehmen, die Hochschule und den Standort Ingolstadt sollen eine Kommunikation auf Augenhöhe mit der Zielgruppe garantierten.

cyquest_iconDie App bietet Fotogalerien und erläuternde Audiofies, in denen sowohl die drei Studierenden als auch die Verantwortlichen auf Seiten des Unternehmens und der Hochschule in O-Tönen zu Wort kommen. Ein Lageplan der Hochschule sowie Verknüpfungen mit Google Maps dienen im „StudyAdvisor“ als Orientierungshilfe. Die App wurde als sog. “wolbee book” produziert, einem von wolbee publishing entwickelten Format für Bücher, Booklets und Broschüren auf dem iPhone.

Die aktuelle Studie Mobile Recruiting 2009 belegt: Im „War for Talent“ entsteht mehr und mehr die Notwendigkeit, die Recruitingaktivitäten nicht mehr länger nur auf den Print- und Online-Bereich zu beschränken. Vielmehr müssen bei der Gestaltung der Personalmarketing-Strategie zunehmend auch mobile Endgeräte in die Überlegungen einbezogen werden.

iTunes-Link

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Nexus One: Multitouch as touch can

3. Februar 2010

Einen Monat nach der Vorstellung des Nexus One wurde dem mit Android-2.1 betriebenen Smartphone jetzt ein Firmware-Upgrade spendiert. Für einige Apps beinhaltet dies die Unterstützung von Multitouch. Weiter gibt es eine verbesserte Google Maps-App (v 3.4) und die optische Suchmaschine Google Goggles ist standardmäßig mit an Bord – sie wird einfach mit einem mit der Smartphone-Kamera aufgenommenen Bild gestartet.

nexus3Bei der Premiere am 05.01. hatte Android-Entwicklungsschef und Google VP Andy Rubin noch eher ausweichend auf Journalistenfragen nach Multitouch geantwortet.

Unterdes ist das Gerät auch in Deutschland bei einigen Händlern im Vertrieb – für Preise von knapp unter 600 bis ca. 750 Euro (ohne Vertrag). Die erste Verkaufswoche des Nexus One war enttäuschend verlaufen, laut Flurry waren in den USA nur 20.000 Geräte abgesetzt worden – im Vergleich zu rund 250.000 Motorola “Droid” (in Europa: “Milestone”) in der gleichen Woche. In Deutschland wird voraussichtlich u.a. Vodafone den Mobilfunkpartner für das Google Phone machen, es aber nicht direkt verkaufen.

Nexus One at a glance: Qualcomm CPU mit 1 GHz Taktung, 512 MB RAM, Micro-SD-Karte (Lieferzustand 4 GB), 130 Gramm, AMOLED-Display (3,7 Zoll, 800 x 480 Pixel), Kamera mit 5 Megapixel u. Autofokus, GPS-Sensor, keine Hardware-Tastatur, vier Sensortasten für zurück, Menü, Home und Suche, Scrollball, vorinstallierte Navigationssoftware, avancierte Spracherkennung, UMTS mit HSDPA-Unterstützung, 1.400-mAh-Akku (max. 7 Stunden Sprechzeit, max. 12 Tage Standby).

offizielle Google-Seite
ein Anbieter des Nexus One

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infoware setzt aufs iPhone

23. August 2009

infoware feiert in diesen Tagen 25-jähriges Bestehen. In den letzten fünf Jahren hat sich das Bonner IT-Unternehmen ganz auf Software zur Arbeit mit digitalen Straßenkarten spezialisiert. In dieser Zeit konnten Umsatz und Zahl der Mitarbeiter verdreifacht werden. Auch im zurückliegenden Jahr ist infoware deutlich gewachsen. infoware sieht sich heute als ein europaweit führendes Unternehmen im Bereich der professionellen GPS-Navigation und im Bereich Internet-Mapping: Die Navigationssoftware “maptrip” hat sich laut Anbieter besonders im Bereich LKW-Navigation zu einem Standard entwickelt. Für die Nutzung in Internetportalen liefert infoware auf Basis der hauseigenen Technologie “mapsuite” Karten-, Routen- und Luftbildfunktionen die in Zusammenarbeit mit der Nürnberger Map and Route entwickelt und betrieben werden. Diese Funktionen kommen zusammen mit der neu entwickelten intelligenten Kartensuche in www.gelbeseiten.de, www.dastelefonbuch.de und www.dasoertliche.de zum Einsatz.

Just diese Themen sollen auch künftig den Schwerpunkt der Arbeit von infoware darstellen, bald sollen auch mobile Endgeräte nativ unterstützt werden, allen voran iPhone und Android. Derzeit findet sich noch keine infoware-App im App Store.

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