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Artikel Tagged ‘GPS’

Babywalz: Die Vorfreude-App :-)

23. August 2010

babywalz LogoBabywalz ist Europas Spezialversender Nr. 1 für die junge Familie und mit derzeit über 80 Filialen als führender Filialist für Schwangerschafts- und Babybedarf fast überall vor Ort. Doch der Marktführer setzt ebenso klar auf Technologieführerschaft: Das moderne Unternehmen ist auf Facebook aktiv und auch auf Twitter zu finden. Gerade wurde gemeinsam mit der App- und Ideenschmiede Glanzkinder auch eine iPhone App konzipiert und veröffentlicht.

babywalz Screen MenüDie Idee dahinter: Diese App begleitet werdende Mütter und Väter rund um die Uhr und also auch unterwegs durch die Zeit vor und nach der Geburt. Dazu stellt die kostenlos im App Store in der Kategorie Lifestyle herunterladbare Anwendung “babywalz” eine Vielzahl passgenauer Funktionen bereit: Das geht von der Unterstützung bei der Namensfindung über die Möglichkeit, mit einem witzigen Spiel Einkaufsgutscheine zu gewinnen, bis hin zu durchdachten Checklisten, damit auch alles jetzt Wichtige bedacht wird.


  • Zum Beispiel der Namens-Shaker: Wie soll das Kind denn heißen? Wahre iPhone-Fans fragen hier keinen hergelaufenen Oktopus, sondern natürlich die Babywalz-App – Einfach das Geschlecht und einen Anfangsbuchstaben eingeben, das iPhone einmal schütteln – und schwupps liegen fünf Vorschläge auf der Hand. Nichts Passendes dabei? Einfach noch einmal schütteln! Das kräftigt und trainiert überdies die bald beim Bäuerchen machen lassen benötigte Muskulatur ;-) .
  • babywalz Krabbelspiel

  • Speziell beim ersten Baby werden oft jede Menge neue Haushaltsgegenstände etc. benötigt. Umso besser, dass man mit einem in der Babywalz-App integrierten niedlichen Krabbel-Spiel auch wertvolle Einkaufsgutscheine gewinnen kann. Dazu muss man dem kleinen Krabbler helfen, ihr/sein Zimmer aufzuräumen und Gegenstände vom Boden aufzusammeln – auch dies ein besonders lebensnahes Training für werdende Eltern… Wer es schafft, die Aufgabe in 60 Sekunden zu lösen, wird mit einem Gewinngutschein belohnt. Dieser kann ganz nach Wunsch im Babywalz-Onlineshop oder in der nächstgelegenen Filiale eingelöst werden. Aber wo war die noch gleich..?

  • Der Filialfinder nutzt die GPS-Funktionalität des iPhone und findet so die nächstgelegene Babywalz-Filiale. Das klappt entweder mit dem aktuellen Standort oder auch mit einer eingegebenen Postleitzahl.

  • Wer sich für den bequemen Online-Kauf entscheidet, liegt ebenfalls mit der Babywalz-App richtig: Jederzeit und auch von unterwegs kann nach aktuellen Angeboten gesucht, Preise verglichen und bestellt werden.
  • babywalz Screen Tipps & Tricks

  • Die Babywalz-App liefert auf Wunsch spannende Infos und praxiserprobte Tipps rund um Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit und mehr. Sinnvollerweise werden hier auch Problemthemen wie “Warum schreien Babys?”, “Babys Schlaf” oder “Babys beim Arzt” nicht ausgespart.

  • Durchdachte Checklisten für die Zeit vor der Geburt, für Themenkreise wie “Baby im Urlaub”, “babysichere Wohnung” etc. sorgen dafür, dass auch in turbulenten Zeiten nichts Wichtiges vergessen wird. Auf dem iPhone hat man die Listen immer dabei. Ist etwas besorgt bzw. erledigt, kann es “abgehakt” werden.

  • News: Immer auf dem neuesten Stand mit Babywalz. Nutzer der App erfahren es als erste, wenn es Neuigkeiten rund um das Thema “Baby” gibt, beispielsweise zu Sonderangeboten und Aktionen von Babywalz.



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Smartphones bleiben im Trend – wg. Apps

28. Juli 2010

Frost & Sullivan LogoTrotz Konjunkturrückgang verzeichnet der Smartphone-Markt bekanntlich weltweit starkes Wachstum. Die Konsumenten sind dabei verstärkt interessiert an gut konzipierten Endgeräten mit innovativem Funktionsumfang. Bedienung via Touchscreen sowie Wi-Fi-Zugang sind ebenso zum Standard geworden wie Einzelbild-/Bewegtbild-Kameras sowie GPS-Sensoren, die Location-Based-Services (LBS) ermöglichen.

Eine aktuelle Studie von Frost & Sullivan hat ergeben, dass bis Ende 2008 147,8 Millionen Smartphones in Nordamerika, Europa, Lateinamerika und der Asien-Pazifik-Region vertrieben wurden. Die Unternehmensberater erwarten, dass die Anzahl in diesen Märkten bis 2014 auf 442,9 Millionen Einheiten anwachsen wird. Davon sollen 161,9 Millionen Smartphones auf die Region Asien-Pazifik sowie 85,4 Millionen Geräte auf Westeuropa entfallen. Laut F&S wird der Markt u.a. getrieben durch attraktive neue Apps sowie die zunehmende Bedeutung des mobilen Zugriffs auf soziale Netzwerke.

Das Absinken der durchschnittlichen Verkaufspreise wird jedoch weiterhin die Umsatzwachstumsrate dieses Marktes beeinflussen. Auch die Diversifizierung der Betriebssysteme, der verschärfte Wettbewerb zwischen Smartphone-Herstellern und die für Multiple-Access-Technologien kaum ausreichende Akku-Kapazität der Smartphones, werden sich laut Studie in den nächsten vier bis fünf Jahren auf den Markt auswirken.

Mehr zur Studie The Race of Smartphones, What Next?

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newsLOKAL: (fast) alle Tageszeitungen in einer App

27. Juli 2010

newsLOKAL icon“1.200 deutsche Zeitungen in einer App!” Das klingt schon mal nicht uninteressant. Ebenso wie der Aktionspreis von 0,79 Euro – statt regulär 1,59 für die iPhone bzw. 2,99 für die iPad App. Für den Preis gibt es sonst höchstens mehr oder weniger geschickt voreingestellte RSS-Reader Apps für einige wenige Titel. Im Praxistest der iPhone App schlägt sich newsLOKALvon Christian Menschel hervorragend: Die Anwendung kann nicht nur auf Wunsch zumindest teilweise von der regionalen Tageszeitung des Heimatortes emanzipieren (beispielsweise im Urlaub), sondern verschafft vor allem in Sekundenschnelle auch einen Überblick über das, was in aktuell gerade bereisten Regionen das Tagesgespräch ist – unverzichtbar für mobile Professionals.

newsLOKAL Screen CologneOb die App wirklich Lokalnachrichten “aus 1.200 Zeitungen” bündelt, wie die Pressemitteilung jubelt, konnte mangels Auflistung und sollte auch gar nicht verifiziert werden. Denn erstens können in der App einzelne Medien nicht selektiert werden. Und zweitens ist ja bekannt, dass auch regionale Medienhäuser sparen müssen, ihre Lokalredaktionen leider kontinuierlich zusammenstreichen und daher auch im Lokalen immer häufiger auf die immer gleichen Agentur-Meldungen oder Pressemitteilungen zurückgreifen. Wird jedenfalls unter “Meine Städte” die Bundesstadt Bonn ausgewählt, finden sich ausschließlich Bonn-spezifische Meldungen aus der Kölnischen Rundschau – das Leitmedium Bonner General-Anzeiger scheint seine News nicht für diese Kooperation zur Verfügung zu stellen. Schade, aber untragisch, denn auch so kann newsLOKAL seinen Anspruch erfüllen. Gefundene und für interessant befundene Artikel können per Mail zur Weiterverwendung exportiert oder per Facebook auch Freunden und Bekannten verfügbar gemacht werden. Regelmäßig bereiste Städte lassen sich als Favoriten unter “Meine Städte” abspeichern.

Der Hit für alle Reisenden bzw. Ortsunkundigen: Mit der Funktion “Karte” steht überdies vollständige “Around-Me”-Funktionalität zur Verfügung: Points of Interest in der aktuellen Umgebung wie Hotels, Bars, Kinos, Restaurants etc. können visualisiert und mit Kontaktdaten angezeigt werden.

Die App funktioniert nur mit Internet-Zugang. Zu den News wird eine Vorschau (mit Quelle) angezeigt, ein Tap darauf öffnet einen WebView, in dem der Text online gelesen werden kann. Eine Volltextsuchfunktion innerhalb der Nachrichten rundet eine gelungene App mit hohem Nutzwert und derzeit konkurrenzlosem Preis-/Leistungsverhältniss ab. Fazit : ****.

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Apps per Drag&Drop?

22. Juli 2010

Auf der IFA 2010 wird die Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik (Fraunhofer ESK) ihren E-Composer einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen: Mit diesem Editor soll es möglich sein, mobile (Web-?)Applikationen ohne eigentliche Programmierung “zusammenzuklicken”. Input für die App können Text-, XML-, Audio- und Video-Dateien sein. Diese werden in einem Baukastensystem individuell zu einer Anwendung zusammen gestellt. Dabei können laut Fraunhofer ESK auch die vom Smartphone bereitgestellten Sensordaten wie z.B. der jeweilige Standort in die App einbezogen werden. Der E-Composer generiert die eigene Applikation wahlweise in Flash (z.B. für Android ab V. 2.2) oder HTML5 (z.B. für Safari/iOS) und macht sie damit kompatibel für die meisten gängigen Smartphones. unklar ist, ob der entstandene Code auf dem Smartphone oder auf einem Web-Server residiert.

E-Composer für die App-Entwicklung ohne Programmierkenntnisse (Quelle: Fraunhofer ESK)

E-Composer für die App-Entwicklung ohne Programmierkenntnisse (Quelle: Fraunhofer ESK)

Doch auch für Software-Profis soll das Autorentool interessant sein, um in komplexen Entwicklungsprojekten schnell und einfach Prototypen zu erstellen. Zum Preis des Systems wurde noch nichts bekannt. Vom 03. bis 08. September können sich die Besucher der IFA 2010 am Stand der Fraunhofer ESK (Halle 8/Stand 6) von den Fähigkeiten der Plattform überzeugen, indem sie ihre eigene App komponieren.

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Das iPad geht baden

29. Juni 2010

Urlaubszeit, Strandzeit! Im Gegensatz zu Herrchen oder Frauchen braucht deren Surfflunder dafür weniger Sonnenmilch als vielmehr … eine laut Angaben von Hersteller Aquapac wasser- und staubdichte Hülle! Ein patentiertes  Verschlusssystem soll das Eindringen von Wasser oder Staub verhindern, während sich das iPad (oder auch jeder andere Tablet-PC) weiter durch die klare Folie “wie gewohnt” bedienen lässt -egal ob Touchscreen, Tastatur, Umblättern der Seiten vom eBook-Reader, auch die Bluetooth-Konnektivität soll nicht leiden. Abzuwarten bleibt allerdings wie das ohnehin hitzköpfige iPad darauf reagiert, von der Frischluftzufuhr abgeschnitten zu werden…
aquapac Peri ipad

Der Butterbrotsbeutel fürs iPad im Überblick:

  • Aquapac  iPad/Tablet-PC Tasche mit Umhängegurt
  • staub- und wasserdicht bis fünf Meter Tiefe
  • iPad/Tablet-PC durch die klare PU-Folie bedienbar, Touchscreen und Tastatur sollen noch funktionieren
  • WLAN, GPS, Bluetooth sollen unbeeinflusst bleiben
  • schwimmt mit Inhalt :-)
  • Größe: 30 x 22 cm, Umfang: 44 cm
  • Preis 39,90 Euro (in iPhone-Größe: 29,90 €)

mehr Infos u. Bestellmöglichkeit

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Praxistest: My Hero (vs. ichPhone)

7. Mai 2010

hero0_perspektivenMehrere Wochen hat sich das Android-Smartphone Hero von HTC jetzt bereits glänzend in der mobileTicker-Redaktion von Glanzkinder bewährt und musste sich dabei zwangsläufig auch dem Vergleich mit mehreren iPhone-Gerätegenerationen stellen. Das Fazit vorab: Der Hero machte eine wahrlich heldenhafte Figur – Außer vielleicht beim Strunzfaktor gibt es nichts, was er nicht mindestens so gut wie das iPhone kann.

hero4_entblättertZunächst galt es, sich trotz des etwas barocken Sprachgebrauchs (z. B. “Besuchen des Internets auf dem Telefon”) im immerhin aber nicht komplett maschinen-übersetzt wirkenden Owner’s Manual zu den allerersten Gehversuchen schlau zu machen… Freiheit, die ich meine! Man kann, darf, ja muss dieses Smartphone ganz einfach öffnen, nicht nur, um eine SIM-Card einzulegen (1,8V- wie 3V-Karten werden unterstützt; das Testgerät ist SIM-Free), sondern auch um den Akku einzulegen bzw. zu wechseln. Freude auch über die 2 GB SanDisk-Karte, die ganz nach Belieben ausgetauscht oder erweitert werden kann. Sobald man diese auf dem PC oder Mac als USB-Laufwerk einrichtet, kann fröhlich hin- und her-synchronisiert werden!

Der Hero (alias G2 Touch) war HTCs erstes Android-Smartphone mit den Features Multitouch, HTC Sense als Bedienoberfläche und Unterstützung von Adobe Flash. Er ist bereits seit Juli 2009 in Europa verfügbar. Relativ schnell hat man die Infos der Statuszeile oben begriffen, die Signalstärke, Akkustatus, Verbindungsstatus und Uhrzeit anzeigt. Gewöhnen muss man sich kurz an die im Gegensatz zum Apfelphone stufenlos nach links und rechts verschiebbaren Home Screens, sieben an der Zahl. Vor der ersten Benutzung hat man sich mit seinem GoogleMail-Konto anzumelden. Dann wird man zügig durch verschiedene Konto-Einrichtungen geführt. Innerhalb weniger Minuten ist man imstande zu telefonieren und beherrscht vielleicht auch schon nützliche Features wie Stummschalten. Bei bekannten Anrufern werden diese falls vorhanden mit Namen und Bild angezeigt. Makeln wird standardmäßig unterstützt, Warteschleifen u. Konferenzschaltungen ebenso. Generell zeigte sich: Wer mit dem iPhone umgehen kann, findet sich mit der Kombi Android/Sense auch schnell zurecht. Franka (7 Jahre, iPhone-Veteranin, Doodle Jump-Highscore >61.000) zockte nach wenigen Minuten etliche Spiele und beherrschte auch bereits den Einkaufsbummel in den Android Market. Am spürbarsten werden Unterschiede etwa beim Beenden von Apps (halt ohne Home Button). Apropos Beenden: Der Hero unterstützt ja erfreulicherweise Multitasking, wenn der Prozessor an seine Grenzen stößt, speichert er den App-Status und fährt Apps herunter, bis ein sicherer Zustand erreicht ist. Insofern gelang es nie, das System in die Knie zu zwingen. App-Abstürze aber kommen durchaus regelmäßig vor..

An recht intuitiv funktionierenden Bedienelementen werden geboten: Taste Ein/Aus, Taste MENÜ (für aktuelles Fenster oder aktuelle Option oder App), Taste STARTSEITE (inkl. App History), Taste ANRUFEN (Zugang zu Telefonie, Kontakte), Taste ZURÜCK/BEENDEN (einen Schritt zurück/Eingabe löschen) sowie SUCHEN (startet kontextbasiertes Suchen u.a. in Kontakten, E-Mails, Apps, aber auch in Twitter). Nicht zu vergessen der Trackball, mit dem man nach etwas Übung recht gut Elemente auf dem Display auszuwählen oder markieren kann. Vorzügliche Dienste leistet der Trackball beim mobilen Surfen. Allerdings lässt sich die Empfindlichkeit nicht einstellen. Durch Blinken macht er auf eingehende Anrufe oder eingegangene Benachrichtigungen aufmerksam. Lauter/leiser gestellt wird der Held mit einer sensibel ansprechenden Wippe an der linken Geräteseite.

Schon etwas erfahrener in den Menütiefen und selbstbewusster beim Hero-Bedienen entdeckt man entzückt, dass man hier simpel tun kann, wozu man ein iPhone erst jailbreaken müsste: Man kann das Phone weitestgehend individualisieren, beispielsweise den Hintergrund des Startbildschirms frei wählen.

Das “grüne Auge” (LED) vom Hero hält folgende Botschaften bereit: Permanentes Grün signalisiert einen vollständig geladenen Akku (wenn das Telefon mit dem Netzteil odereinem Computer verbunden ist); stetiges Rot einen Akku, der geladen wird; blinkendes Rot einen schwachen Akku; blinkes Grün eine aktuelle Benachrichtigung.

Praktisch ist die App-History: Um eine zuletzt benutzte Anwendung zu öffnen, hält man die STARTSEITE-Taste etwas länger gedrückt und bekommt die sechs zuletzt genutzten Anwendungen angezeigt, die auf einen Touch hin geöffnet werden.

Die Synchronisierung mit Google-Diensten, aber auch mit Exchange ActiveSync und Microsoft Office Outlook aus gelingt recht einfach über Einstellungen / Settings. Für weitergehende Vorhaben gibt es Software zum Download bei HTC. Auch was Soziale Netzwerke angeht, bietet Hero vorbereiteten Zugriff auf vorhandene Facebook-, Flickr- und Twitter-Konten bzw. Profile. Dies führt etwa dazu, dass man geschossene Fotos automatisch bei Flickr veröffentlichen kann oder dass Kontakte mit Facebook abgeglichen wird und ggfs. Profilfotos auch im Adreßbuch angezeigt werden.

Charakteristisch für den Hero sind der markante Knick zum Gehäuseboden hin und die abgeschrägten Kanten am Gehäuserand. Der Knick führt dazu, dass das Smartphone subjektiv sicherer und besser in der Hand liegt als ein iPhone, aber auch in Taschen etwas mehr aufträgt. Daher passt der Hero natürlich auch nicht in für iPhones geeignete Hüllen und Etuis. Das Smartphone wiegt 135 Gramm und fasst sich u.a. dank des um den Touchscreen herum verbauten Aluminiums sehr stabil und “wertig” an, wirkt vom Gerätedesign her aber optisch weit weniger aufsehenerregend als das Kultgerät mit dem Apfellogo.

Der 3,2 Zoll große kapazitive HVGA-Multitouch-Bildschirm mit 320×480 Pixel Auflösung trägt eine fettabweisende Schutzschicht und auch der Rest des Geräts ist beschichtet – mit Teflon. Eine gewisse Schmutzresistenz erwies sich auch im Praxistest, obwohl Touchscreens nunmal für Fingerabdrücke prädestiniert scheinen.

hero07_mitgeliefertes zubehörDie sonstige Ausstattung ist dem 3GS sehr vergleichbar: integriertes Freisprechen, Audio-Ausgang (3,5 mm Standard), GPS-Sensor, Kompass, Beschleunigungssensor, virtuelle Tastatur (länger gedrückt halten für mehrfache Tastenbelegungen; auf Wunsch T9-Worterkennung). Die 5 Megapixel-Kamera (ohne Blitz/Beleuchtung) erzielt ähnlich mäßige Ergebnisse, wie die vom iPhone 3GS, allerdings kann der Hero-Autofokus via Trackball aktiviert werden, mit dem man auch Ausschitte festlegen kann. Überdies bietet die Kamera Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich oder Messmodus. Sie nimmt Videos mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel auf. Es ist ein Musikplayer integriert, der zuvor auf der Speicherkarte gespeicherte Titel spielt. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer klingen nicht berauschend, weisen dafür aber schön griffige Bedienelemente für diesen Player auf.hero5_headphones_remote control

Standard-Anwendungen:
Beim SMS-Verfassen wird angezeigt, wenn das Format einer Nachricht überschritten u. die nächste begonnen wird. Klingt selbstverständlich, das kann oder will die Kombi iPhone/Telekom aber noch nicht. An MMS-Nachrichten kann angehängt werden: Foto (bis hin zu Slide-Shows), Video, Audio, Ort (GPS-Koordinaten), Kontakt (vCard), Termin (vCalendar). Der integrierte Browser arbeitet schnell und gut und hat keine Probleme mit Flash… Auch ein guter Kalender/Termin- und Aufgabenverwaltung, ein Taschenrechner, ein Twitter-Client, die notorische Aktien-App, eine Sprachaufzeichnungs-App und eine Uhr mit Wecker gehören zum Standard. Für mobile Professionals interessant – Neben QuickOffice ist auch ein recht gut funktionierender PDF-Viewer mit an Bord. Logisch, dass auch GoogleMail (inklusive Latitude), GoogleTalk (Instant Messaging; hier wird ggfs. angezeigt, falls der Chat-Partner auch ein Android-Endgerät verwendet!), Google Maps, YouTube sowie die schon erwähnte Google-Suchmaschine nicht fehlen dürfen.

hero1_homescreenNetter Gag: Gespeicherte Musiktitel können als Klingelton verwendet werden (aber was sagt die GEMA dazu?). Tethering ist ausdrücklich vorgesehen, erlaubt und wird im Handbuch erklärt: “6.6 Verwendung des Telefons als Modem”.

Zur Individualisierbarkeit des Hero tragen zahlreiche Widgets bei, die man den Home Screens hinzufügen kann, etwa eine Weltzeituhr oder eine hübsch animierte Wetterprognose. Auch die Möglichkeit, Verknüpfungen (etwa zu Bookmarks, einzelnen Kontakten oder häufig benötigten Apps) auf der Oberfläche zu platzieren, gefällt. Weniger zwingend ist die alphabetisch geordnete Darbietung sämtlicher installierter Apps.

hero2_iPhone_unlockShopping-Fieber im Android Market
Der Android Market, Pendant zu Apples App Store, präsentiert seine auch schon über 50.000 Apps geordnet nach Kategorien (wie Comics, Effizienz-Tools, Finanzen, Gesundheit; ähnlich beliebig u. teils fragwürdig wie die App Store-Genres) und stets entweder nach Einstelldatum oder nach Beliebtheit sortiert. Hier findet sich manch alter App Store-Bekannter (z.B. “Papi Jump” und seine Verwandten). Formulierungen wie “on your iPhone” in den Release Notes von Android Apps deuten ebenfalls auf eine starke Portierungstätigkeit mancher Entwickler hin.Android_Shoppingbag

hero3_iPhone_silhouetteDer Akku hat 1.350 mAh, damit hält der Hero bei vergleichbarer Nutzung gefühlt genau so lang oder kurz durch wie das iPhone 3GS, aber länger als das 2G. Die Werksangaben lauten: 470 Minuten Sprechzeit (GSM), 440 Stunden Stand-by. Bluetooth-Nutzung geht aber auch hier auf die Betriebszeit. Weitere Daten: Quadband-Gerät (GSM 850/900/1800/1900), UMTS/HSDPA und HSUPA für schnelle Uploads. Eine mit 528 MHz getaktete Qualcomm MSM 7600AARM CPU ist das Herz unseres Helden, der auf 288 MB Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Testgerät arbeitet mit Android 1.5 (”Cupcake”), ein Upgrade auf 2.1 (”Froyo”) ist aber angekündigt.





Vorteile Hero:
Individualisierbares GUI
Multitasking (b. Apple erst m. iPhone OS 4.0)
Akkus und Speicherkarten tauschbar (aufrüstbar bis auf 16 GB micro-SDHC)
Trackball als Navigations-Option (Mobiles Internet)
Taste Suchen u. Suchfunktion
Gehäuse-Ergonomie
App History
Unproblematisches Tethering
Apps können auch ohne Android Market installiert werden
Möglichkeit, kleines Tragband o.Ä. an der Rückwand zu verankern

Vorteile iPhone:
Design!
Poserfaktor
Übersichtlichkeit bei geladenen Apps
Angebot im App Store (Qualität, Quantität)
Prallvoller Zubehörmarkt

Hero-Fazit: *****

PS: Dümmster anzunehmender User Error: Obwohl das Gerät wohlweislich nur im WLAN betrieben werden sollte und laut Anzeige auch wurde, scheinen dennoch im Hintergrund Traffic erzeugende Prozesse abzulaufen, denn eine Telefonrechnung für die Karte im Hero von über 300 Euro für “Datendienste” sorgte für eine unschöne Überraschung, die aber die Freude über dieses tolle Smartphone, das ja auch normalerweise mit Internet Flat betrieben werden dürfte, nicht dauerhaft trüben konnte.

HTC Hero kaufen (Preisvergleich)

noch mehr zum Hero (wikipedia)

Lesenswerter Blog zu einem Projekt, bei dem VDI-Nachrichten und die E-Plus-Gruppe zehn Ingenieure als “Mobile Scouts” mit Heroes ausgestattet hatte

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NDrive 10 DACH für nur noch 2,99€

26. April 2010

Der Preiskampf geht weiter: NDrive senkt mit Version 10 den Preis seiner iPhone-Navigationssoftware für Deutschland, Österreich und die Schweiz auf rund 3 Euro.

NDrive_iconDer portugiesische Preisbrecher rechnet vor: “Radarwarnungs App 0,79€, Park App 0,79€, offline Maps App 1,59€, POI App 2,39€, GPS App 2,39€, Geocaching App 7,99€ sowie die günstigste off-board Navigationssoftware für 2,99€. Der durchschnittliche Nutzer muss 18,93€ ausgeben um sich vollständig mit guter Navigationssoftware auszurüsten und belegt dazu auch noch acht App-Plätze auf seinem iPhone.” NDrive 10, die neue Version der on-board turn-by-turn Navigationssoftware von NDrive vereinige jedoch all diese Anforderungen. Mit den auf dem iPhone gespeicherten Karten, dem Abenteuer Modus, der NDrive Community, NRadar, der POI Datenbank, sowie der Navigationssoftware selbst schafft es NDrive nach eigenen Aussagen, dies alles in einer Applikation zu verbinden – für den Preis von rund 20% des “eigentlichen Gesamtpreises.

Neue Funktionalität hat Version 10 auch an Bord: Fahrsspurassisstent; verbesserte (”realitätsnahe”) Darstellung von Verkehrszeichen; Store-inside-Store für den Download weiterer Features wie Text-to-Speech; Online Google Suche.
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Mobiles Internet, Apps u. Widgets = wichtigste Mobiltechnologien

25. März 2010

gartner_logoDas IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat zehn Mobiltechnologien identifiziert, die sich ihrer Auffassung nach bis zum Jahr 2011 stark weiterentwickeln und daher einen großen Einfluss auf kurzfristige mobile Strategien von Unternehmen haben werden oder haben sollten. Investitionen in Anwendungen und Technologien für mobile Endgeräte steigen laut Gartner grundsätzlich bis zum Jahr 2011 an, da Unternehmen sich von der Wirtschaftskrise erholen und ihre Ausgaben sowohl im mobilen b2e- (business to employer) als auch im b2c- (business to consumer) Bereich wieder hochfahren.

Die zehn Mobiltechnologien sind: 1. Bluetooth (”3″: 802.11, “4″: low energy mode LE f. d. Kommunikation m. externen Sensoren u. Peripheriegeräten), 2. Mobiles Internet, 3. Mobile Widgets (Vorteil: niedrigere Einstiegshürde als bei nativen Apps, Nachteil: noch wenig standardisiert), 4. plattformunabhängige mobile Application Development (AD) Tools (wer hätte die nicht gern?!), 5. App Stores, 6. Enhanced Local Awareness (GPS, LBS), 7. Cellular Broadband, 8. Touchscreens (die von Gartner bei 60% der 2011 in Westeuropa und Nordamerika ausgelieferten Geräte erwartet werden), 9. Machine to Machine (M2M, Gartner spricht von einem zwar fragmentierten Markt, der aber mit 30% jährlich wächst. Beispiele: Smart Grid, Smart Meter), 10. geräteunabhängige Sicherheitstechnologien (Hosted security services, Network Access Control).
Der vollständige Bericht “Ten Mobile Technologies to Watch in 2010 and 2011″ kann hier erworben werden.

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CoPilot Oster-Spezial – Navigation zum Sonderpreis

25. März 2010

Die Navi-Spezialisten von ALK Technologies haben für alle, die noch eine Navigations-App für Ihr iPhone suchen, ein besonderes “Osterei” versteckt: CoPilot Live fürs iPhone mit Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz ist ab sofort für einen begrenzten Zeitraum für 19,99 Euro im App Store erhältlich. Es handelt sich dabei laut Anbieter im Gegensatz zu anderen Angeboten nicht um eine funktional reduzierte Version, bei der der Kunde später sinnvolle und nützliche Funktionen zukaufen muss.

ALK_Copilot_screenCoPilot Live iPhone zeichnet sich laut ALK u.a. durch eine einfache Zieleingabe, schnelle Routenberechnung, verschiedene Navigationsansichten, klare audio-visuelle Abbiegehinweise und eine Routenplanungsfunktion aus, um Touren, auch mit mehreren Zwischenstopps, vorab in Ruhe zu planen. Mit der Funktion “Lokale Suche” kann der Benutzer Sonderziele über das Internet suchen. Interessant für Freunde, Verwandte, vielleicht aber auch für kleine mobile Arbeitsgruppen: Mit CoPilot kann geschlossenen Benutzergruppen jederzeit Einsicht in die aktuelle Position gegeben werden – entweder über eine spezielle zugangssichere Internetseite, als Positionsanzeige auf dem Gerät eines anderen CoPilot Benutzers oder als Positionsmeldung in Facebook. Die Navigation selber benötigt als “On-Board”-System keine Datenverbindung zum Navigieren. Neben der iPhone App fliegt der CoPilot Live auch auf unter Android oder Windows Mobile betriebenen Smartphones mit.
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App für einzelne Hotels: Günstige Kommunikation mit Gästen

20. März 2010

Moderne Hotels werden mobil gebucht – mal sicher von Mobile Professionals. Daher gibt es auch schon zahlreiche, teils hier vorgestellte Apps, die bei der Suche nach dem passenden Bett helfen wollen und dabei auf Wunsch auch via GPS/LBS die unterschiedlichsten in Frage kommenden Etablissements mit Bildern und Preisen vorschlagen. Ein Angebot von Giata geht den anderen Weg und richtet sich an die Betreiber einzelner Hotels. Diese können sich auf der Giata-Technikbasis jeweils eine separate App erstellen lassen – für 99 Euro im Monat.

giata_screenIn der resultierenden Anwendung können Gäste Zimmer reservieren oder sich per Push Notifications attraktive Arrangements zum Beispiel mit Frühbuchergutscheinen anbieten lassen. Integriert sind ein passender Reiseführer, eine interaktive Karte sowie Wettervorhersage. Der Service Tourias tips&deals HotelGuide wurde genau wie der mobile Messeführer zur ITB ITB Mobile Guide 2010 in Kooperation mit den Spezialisten für Handy-Reiseführer Tourias Mobile entwickelt. Referenzkunde und bislang auch einzige unter “Giata” im App Store aufzufindende Hotel ist das Adam & Eve Hotel in Belek/Türkei.

Giata ist als Digital Content-Lieferant für Reiseangebote touristischer Leistungsträger tätig. Zu den mehr als 18.000 Kunden gehören Unternehmen wie TUI, Thomas Cook, Hotelopia, ITS, FTI, Alltours, Öger Tours, Expedia, Opodo und Lastminute.com. Zudem sorgt der Anbieter für Verteilung von Bild- und Textdaten der von 220.000 Hotels via Internet in über 18.000 Reisebüros
mehr Infos zum Giata-Angebot (PDF)
iTunes-Link zur Adam&Eve-App

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