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Artikel Tagged ‘App Store’

Apps: Hilfe und Fun im Alltag

7. September 2010

yougov_logoApps sind aus dem Leben von Smartphone-Besitzern nicht mehr wegzudenken: Sie verraten aktuelle Börsenkurse, den Fahrplan der örtlichen S-Bahn oder – motivierenderweise – auch das seit dem Ende des eigenen Raucherdaseins bislang eingesparte Geld. Eine repräsentative Umfrage von YouGovPsychonomics unter 1:000 Bundesbürgern ab 16 Jahren hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Arten von Apps bei welchen Nutzern besonders gut abschneiden und besonders häufig genutzt werden.

Der Befragung zufolge verfügen bereits stolze 23 Prozent aller Befragten über ein eigenes Smartphone. 71 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer greifen bereits wöchentlich auf Apps zurück. Jeder Dritte nutzt sie sogar täglich. Dabei stehen Apps für den alltäglichen Gebrauch besonders hoch im Kurs, in erster Linie diejenigen zur Informationsbeschaffung. 56 Prozent der befragten Nutzer sichten via Handy bereits Fahrpläne, das Wetter oder einen Routenplan. Nicht viel weniger populär ist es, über das Smartphone seine E-Mails abzurufen oder mit Handy-Spielen beispielsweise Wartezeiten zu überbrücken. Dabei steht die private Nutzung deutlich im Vordergrund. Immerhin noch jeder Zehnte nutzt Apps allerdings überwiegend beruflich.

Männer bevorzugen Infos via App, Frauen die Kommunikation
Vergleicht man die Nutzungsvorlieben von männlichen und weiblichen App-Nutzern, zeigt sich, dass Männer in erster Linie die Informationsmöglichkeiten via Apps schätzen und häufig nutzen. 59 Prozent aller befragten männlichen Nutzer nennen derartige Anwendungen an erster Stelle. Es folgen Nachrichtendienste und Apps für die Kommunikation via E-Mail. Ganz anders bei Frauen: Hier rangieren die Kommunikationsmöglichkeiten für 57 Prozent aller befragten Nutzerinnen auf Platz 1. Dahinter folgen Informationsdienste und unterhaltsame Handy-Spiele.

Generationenvergleich: Social Network-Apps bei Jüngeren hoch im Kurs
Stellt man das Alter der Nutzer in den Vordergrund, ergibt sich wiederum ein anderes Bild. Ein altersübergreifender Hit sind die Informationsdienste via App. Sie rangieren bei nahezu allen Altersgruppen im Spitzenfeld. Deutliche Unterschiede ergeben sich bei anderen Anwendungen: So weisen sich beispielsweise die 16 bis 29-Jährigen durch ein überdurchschnittliches Interesse an Apps aus, welche die mobile Nutzung sozialer Netzwerke ermöglichen. Lediglich in dieser Altersgruppe rangieren diese innerhalb der Top 3 der am häufigsten genutzten Apps. Unterhaltsame Spiele-Apps sorgen ebenfalls unter den unter 30-Jährigen für überdurchschnittliche Begeisterung, die Kommunikation via Mail steht dagegen bei den über 30jährigen App-Nutzern im Vordergrund.

Praktischer Nutzen im Vordergrund
Fragt man Nutzer nach den für sie wichtigsten Eigenschaften von Apps, nennen 60 Prozent die Funktionalität und den praktischen Nutzen als erstes. Dahinter folgen die Bedienbarkeit und der praktische Mehrwert im Alltag. Ein hoher Spaß-Faktor und der Unterhaltungswert eines Apps platzieren sich am unteren Ende der Top 5.

App Store führt Liste der Bezugsquellen an
Apples App Store steht bei den von YouGovPsychonomics Befragten an erster Stelle – 38 Prozent beziehen ihre Smartphone-Anwendungen über diesen Weg, über Samsung Apps greift jeder Fünfte auf Apps zu. Es folgen die Marktplätze Ovi Store (Nokia), BlackBerry App World (RIM) sowie der Windows Marketplace (Microsoft). Dass in dieser Befragung der Android Market erst an sechster Stelle erscheint, kann angesichts allgemein verfügbarer Downloadzahlen allerdings kaum repräsentativ sein…

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BlackBerry App World in Version 2.0

24. August 2010

BlackBerry LogoAb sofort ist Version 2.0 der BlackBerry App World verfügbar. Die Aktualisierung Version des App Store von BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) bietet u.a. neue Bezahloptionen, verbesserte Suchfunktionen und mit BlackBerry ID ein neues Nutzer-Identifikations-System.

Die neuen Features der BlackBerry App World im Überblick:

  • Neue Bezahloptionen:
    Neben PayPal können BlackBerry-Nutzer Applikationen Apps nun auch über Kreditkarten wie Visa, MasterCard oder American Express erwerben. Einige Carrier bieten zudem die Option, die Kosten für Applikationen direkt über die monatliche Mobilfunkrechnung zu begleichen, dieser Service startet zunächst in den USA.
  • Vereinfachte Applikations-Suche: Applikationen sind in neuen Tabs gelistet, die BlackBerry-Nutzer horizontal durchforsten oder durch Scrollen durchgehen können. Kategorien listen Applikationen unter den Rubriken “Top 25 kostenfreie Anwendungen”, “Top 25 kostenpflichtige Anwendungen”, “Top Themen” sowie “Kürzlich aktualisiert”. Das wird speziell Parallel-Nutzern des Apple App Store sehr bekannt vorkommen.
  • Die neue Version der BlackBerry App World unterstützt zudem – wie der Android Market – QR-Barcode-Scanning. Mit diesem Feature können Nutzer den QR-Code einer App einscannen und die BlackBerry App World identifiziert schnell die zum Code gehörende Applikation und öffnet automatisch deren Informations- und Download-Seite. Die Codes können von überall eingescannt werden, zum Beispiel aus dem Internet, von Print-Anzeigen oder Broschüren.
  • BlackBerry ID ist ein neues Nutzer-Identifikations-System, das in der BlackBerry App World genutzt werden kann. BlackBerry ID funktioniert geräteunabhängig. Nutzer geben einfach ihr Passwort im “My World”-Ordner ein und können dann auf ihre persönliche Applikations-Bibliothek zugreifen. Gelistet werden dort sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtig heruntergeladene Applikationen. Über BlackBerry ID kann auch ein verschlüsselter Eintrag der Zahlungsinformationen hinterlegt werden, der alle Kreditkarten-, PayPal- und Carrier-Account-Informationen beinhaltet – ähnlich wie bei iTunes.
  • Anbieter-Updates: Auch für App-Entwickler gibt es eine Reihe neuer Features. Dazu gehören ein Anbieter-Guthaben-System, eine Anzeige der Guthaben-Historie, Guthaben-Promocodes sowie die Möglichkeit, Applikations- oder Anbieternamen einfach zu überschreiben – speziell letzerer Punkt steht noch auf der Wunschliste von iPhone Entwicklern.

Zum Download der BlackBerry App World

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Kleinere, aufgeräumtere Android Market-Abteilung

21. Juli 2010

Der Android Market ist das “Schlaraffenland” für Nutzer von unter dem Betriebssystem Android betriebenen Smartphones oder (Tablet) PCs. Allerdings hat er – vor allem im direkten Vergleich zu Apples App Store – einige Nachteile, die u.a. dazu geführt haben, dass wie beim App Store Directories wie androlib.com, appbrain.com oder cyrket.com entstanden:

  • Die auch von Geräten mit anderem OS, beispielsweise Windows, ansurfbare Version (www.android.com/market) bietet nur einen Ausschnitt des Gesamtangebots.
  • Die auf Android Devices vorinstallierte Market-App ist bislang nicht besonders übersichtlich.
  • Kostenpflichtige Apps können NUR via Googles Bezahlsystem Checkout erworben werden. Diese verlangt das Hinterlegen von Kreditkarteninformationen – für Sicherheitsbewusste absolutes No Go-Territorium.

Hilfe kommt vom Berliner Softwareunternehmen envi.con KG, das mit pdassi für Android seit Anfang Mai ebenfalls eine Art Web-Schaufenster für Android Apps anbietet. Mit nur 2.000 vorgehaltenen Apps wird hier allerdings bislang nur ein Bruchteil der derzeit knapp 100.000 verfügbaren Apps vorgehalten. envi.con spricht von “ausgesuchten Apps”, welche das Angebot zum “führenden redaktionell aufbereiteten Softwarekatalog in Europa” machen. Bei der Auswahl soll besonders auf das Interesse der deutschsprachigen Anwender Wert gelegt werden (allerdings fehlt hier bislang bedauerlicherweise noch die GlanzApp FussballQuiz ;-) ).

Die aktuelle Version der Webseite wurde um das aus dem App Store bekannte Feature Slideshows mit App Screens ergänzt. Auch die Suchfunktion wurde erweitert. Alle Apps können direkt aufs Handy installiert werden – pdassi erfordert also keine separate Anmeldung oder Registrierung. Neu hinzugekommen ist auch ein eigenes Bewertungssystem, mit dem die Besucher ihre Meinung zu den einzelnen Android-Apps abgeben können. Das Wichtigste: Nutzer in Europa können Paid Apps auf Pdassi mit Bankeinzug, Überweisung oder PayPal bezahlen – also nicht nur per Kreditkarte.

Im Safari-Browser des iPhones ist die Darstellung recht winzig, aber die Zielgruppe dieses Angebots nutzt ja typischerweise andere Plattformen :) . Für Android-Smartphones ist die Seite gut optimiert und unter http://pdassi.de bzw. http://am.pdassi.de zu erreichen. Eine Pdassi-App für Android ist in Vorbereitung.

Pdassi für Android

Pdassi-Link

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Studie: iPhone 4 und iOS 4 stärker geschäftlich genutzt

17. Juli 2010

sybase_logoTrotz allem Hickhack um die Empfangsschwäche: Sybase hat rundum positive Ergebnisse einer Verbraucherumfrage zum iPhone 4 und dem Betriebssystem iOS4 veröffentlicht. Ihr zufolge sollen viele der neuen Funktionalitäten dazu führen, dass iPhones künftig noch öfter als bislang als reine Business Tools eingesetzt werden. Über die Hälfte der Befragten, die zur Zeit ein iPhone besitzen, gab an, dass sie ihr Gerät infolge der neuen iOS 4-Funktionen öfter als bisher für berufliche Aufgaben nutzen wird. Mehr als ein Drittel der Befragten, die noch kein iPhone besitzen, könnte sich aufgrund der neuen Funktionalitäten von iPhone und iOS 4 vorstellen, ein iPhone für Arbeitszwecke zu erwerben.

In der von Zogby International durchgeführte Studie wurden über 2.000 US-Bürger befragt. iOS 4 verbessert die Eignung von iPhones für den Geschäftseinsatz laut Apple u.a. durch Multitasking, die Sortierung von E-Mail-Nachrichten nach Themen, die Möglichkeit, sensible Daten per Remote-Zugriff vom iPhone zu löschen sowie die Fähigkeit, unternehmensspezifische Anwendungen auszuführen.

Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen:

  • Rund 56 % der iPhone-Benutzer würden ihr Gerät mit den neuen Funktionen vermutlich häufiger als bisher beruflich nutzen; dies unterstreicht die Bedeutung der iPhone-Nutzung für den Geschäftsbereich.
  • Mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer, die derzeit kein iPhone besitzen und von ihrem Arbeitgeber kein Mobiltelefon zur Verfügung gestellt bekommen, erwägt den Kauf eines iPhones zur geschäftlichen Nutzung nach Einführung neuer Business-Funktionen.
  • Mehr als 50 % der Befragten, die von ihrem Arbeitgeber mit einem mobilen Gerät ausgestattet werden, wollen angesichts der neuen Funktionen von iPhone 4 bzw. iOS 4 ein Upgrade auf ein iPhone bei ihrem Arbeitgeber anfragen.

Trotz der Aufregung um Videokonferenzen mit dem neuen iPhone 4 sind sich die Verbraucher nach den Studienergebnissen anscheinend nicht sicher, welche Auswirkungen diese Funktion für sie haben könnte. Allerdings meinen 40% der Befragten, dass Videokonferenzen über das mobile Endgerät infolge der direkten Interaktion zu stärkeren Kunden- und Kollegenbeziehungen führen könnten.

Zogby LogoGlaubt man der Zogby-Umfrage, so werden iPhones immer häufiger für berufliche Aufgaben verwendet: Fast zwei Drittel (64%) der iPhone-Besitzer nutzen das Gerät mindestens einmal pro Woche für berufliche Aufgaben. Zu den häufigsten berufsbezogenen Tätigkeiten von Mobilfunknutzern zählen Geschäftstelefonate; Besitzer von iPhones nutzen dieses dagegen am häufigsten für die Abfrage geschäftlicher E-Mails.

Während 20 % der Umfrageteilnehmer Geschäftsapplikationen nutzen, die sie selbst ausgesucht und vom App Store heruntergeladen haben, liegt dieser Prozentsatz für Anwendungen, die vom Unternehmen unterstützt werden, bei 13 %. Dies zeigt eine größere Chance für Unternehmen, sich die neuen Funktionalitäten von iOS 4 durch maßgeschneiderte Unternehmensanwendungen – erstellt von erfahrenen App-Systemhäusern wie Glanzkinder – zunutze zu machen.

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App für mobilen Zugriff auf Musik, Bilder und Videos auf NAS-Server

14. Juli 2010

QNAP QMobile Icon QNAP Systems, taiwanischer Hersteller von NAS-Servern, NVR-Videoüberwachungssystemen und netzwerkbasierten Mediaplayern, hat die App QMobile für Apple iPad, iPhone und iPod touch vorgestellt. Sie ermöglicht Besitzern eines QNAP Turbo-NAS-Server (Network Attached Storage) die Übertragung von Musik, Bildern und Videos vom Heim-NAS-Server aus direkt auf ein Apple-Gerät mit dieser App – via Wi-Fi oder 3G.

QNAP QMobile ScreenDie My Jukebox-Funktion von QMobile soll Anwendern auch unterwegs das spontane Durchsuchen, Auswählen und Abspielen der auf dem NAS erstellten Wiedergabelisten ermöglichen. Das System ist bidirektional: Mit der App können iPhone-Nutzer einzelne Bilder oder ganze Fotoserien auf ihr QNAP NAS hochladen, aber auch die auf dem NAS gespeicherten Bilder auf dem mobilen Gerät anzeigen – nützlich, wenn man vor der Reise vergessen hat, sämtliche Daten zu synchronisieren. Außerdem erhöht diese Lösung natürlich die Auswahlmöglichkeit, denn auf dem heimatlichen NAS-Server können Terabytes an Daten vorgehalten werden. Von unterwegs ausgewählte Daten werden im “Meine Favoriten”-Ordner abgelegt und stehen danach auch Offline zur Verfügung. Die App ist kostenlos und findet sich in der App Store-Kategorie Unterhaltung.

iTunes-Link (iPhone App)

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AppConomy: 17 Mrd. € Umsatz in 2010

5. Juli 2010

booz&co_logoMobile Anwendungen sind zu einem nennenswerten Industriesektor geworden. Allein Apples App Store wird 2010 nach Schätzungen von Booz & Company voraussichtlich ein Umsatzvolumen von 2,3 Mrd. Euro erwirtschaften, wobei 30 Prozent bekanntlich direkt bei Apple selbst verbleiben. Betreibern von Mobile App Stores rechnet die Strategieberatung bis 2013 Wachstumspotenziale von jährlich bis zu 73 Prozent aus. Zu diesem Zeitpunkt erwartet die Strategieberatung bereits weltweit über eine Milliarde internetfähige Smartphones, welche die mobile Datennutzung – und damit die notwendigen Investitionen in den Ausbau der Netze – weiter in die Höhe treiben und alleine über den Download von Anwendungen Umsätze in Höhe von 17 Mrd. Euro generieren. Dabei bleiben die Erlöse aus Werbung in den Apps sogar noch unberücksichtigt.

Die etablierten Netzbetreiber spüren diese Entwicklung bisher nur über den erhöhten Datentransport in ihren Netzen, doch kaum über Umsatzwachstum für mobile Internetnutzung – und das, obwohl es ohne ihre Investitionen in breitbandige, mobile Infrastruktur diese Erlösquelle gar nicht gäbe. Der hohe Anteil von Flatrate-Tarifen verhindert nicht nur in Deutschland, dass die Erlöse der Netzbetreiber proportional zu den Datenvolumina wachsen. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet nur ein strategischer Schwenk hin zu nutzungs- und volumenabhängigen Preismodellen. So jedenfalls lauten zentrale Ergebnisse einer aktuellen Analyse von Booz & Company. Fraglich aber bleibt, inwieweit mobiles Internet zu volumenabhängigen Preisen heute noch am – von der Flatrate-Sicherheit verwöhnten – Markt überhaupt durchsetzbar ist.

Die Entwicklung und Implementierung einer nachhaltigen App-Strategie ist vor diesem Hintergrund eine kurzfristig zu leistende Aufgabe, um in den weitgehend gesättigten, etablierten Mobilfunkmärkten wie Deutschland, Westeuropa oder den USA einen Beitrag zum Wachstum erwirtschaften zu können. “Wir sehen die App Economy für die Telekommunikationsindustrie als einen nachhaltigen Trend. Auch wenn der Markt schon sehr weit entwickelt ist, sollten die Mobilfunkbetreiber die dazugehörige Wertschöpfungskette auf keinen Fall alleine den neuen Wettbewerbern überlassen”, so Roman Friedrich, Partner und Telekommunikationsexperte bei den Management-Beratern. “Vielmehr muss es den großen Anbietern gelingen, eine Antwort auf den Erfolg der marktbeherrschenden App Stores zu finden und sich strategisch zu positionieren.” Allerdings erscheinen die ca. 5,4 Milliarden Euro, die Netzbetreiber weltweit mit dem Vertrieb von Apps 2013 voraussichtlich erwirtschaften, im Vergleich zu den prognostizierten globalen Gesamtumsätzen der Telekommunikationsindustrie von 1,2 Billionen Euro noch als relativ gering.

Höherer ARPU, mehr Neukunden, bessere Churn-Rate
“Der tatsächliche ökonomische Mehrwert entsteht vor allem dadurch, dass ein starkes App-Angebot die Attraktivität des eigenen Mobilfunkangebotes deutlich erhöht und dadurch die Neukundenakquise vereinfacht und die Kündigungsquote minimiert”, so Friedrich. Ziel der Netzbetreiber muss es daher sein, für die eigene Kundenbasis die zentrale Schnittstelle zur App-Economy sowie zu besonders erfolgreichen und reichweitenstarken Apps zu werden. Partner- und Co-Branding-Modelle sind hierfür besonders erfolgversprechend.

In der aktuellen Marktsituation sind nach der Booz & Company-Analyse im Wesentlichen zwei Optionen für Mobilfunknetzbetreiber als besonders sinnvoll: 1. Positionierung als Enabler: Netzbetreiber verfügen beispielsweise über gut eingeführte Billing-Plattformen und -Services, um für andere App-Provider die komfortable Zahlungsabwicklung für den Download der Apps zu übernehmen. 2. Positionierung als Sub-App-Store-Anbieter: In Zusammenarbeit mit Partnern wie Google, RIM, Nokia oder anderen erfolgreichen App Store-Betreibern können Mobilfunkanbieter ihr spezifisches App-Angebot auf deren Plattformen distribuieren und so ihre Wertschöpfungskette verlängern. Das Ergebnis können höhere Umsätze pro Kunde (Average Revenue per User, ARPU, erfolgreichere Neukundengewinnung sowie geringere Abwanderquote (Churn Rate) sein.

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Das Kreuz mit dem Kreuzworträtsel

19. Juni 2010

Jourist Kreuzwortraetselloeser IconNicht ganz einfach, dieser App gerecht zu werden, wenn man fast nie Kreuzworträtsel zu lösen versucht und insofern eher weniger zur Zielgruppe gehört. Doch dafür kann diese App ja schließlich nichts, die Apples iTunes Team einen Platz in den “Highlights” wert war. Wie vermutbar will die inzwischen knapp 1,60 Euro kostende App Kreuzworträtsel-Löser diesen Preis als Werkzeug beim Lösen der schwierigsten Kreuzworträtsel wett machen. Ist das nicht ein wenig geschummelt? Egal – die Datenbank von Kreuzworträtsel-Löser enthält laut Anbieter Jourist Verlag über 330.000 Begriffspaare aus “allen Wissensbereichen” wie etwa Astronomie, Botanik, Biologie, Geschichte, Sprachen, Medizin, Mathematik, Musik, Namen, Personen.

Jourist Kreuzwortraetsel-Loeser ScreenIn der App kann mit zwei Methoden gesucht werden: Bei der “Lückentext-Suche” werden die Länge, sowie bereits bekannte Buchstaben des gesuchten Lösungswortes eingeben. Als Ergebnis werden Lösungswörter (und Fragen) angezeigt, die diesen Suchkriterien entsprechen. Die “Suche in Fragebegriffen” hingegen funktioniert wie eine Volltextsuche. In den Suchergebnissen werden die Lösungswörter inklusive Wortlänge sowie dazu gehörige Fragen angezeigt.

Die dahinterliegende Datenbank entstammt einer Kooperation mit Duden (von denen es eine nahezu identisch wirkende App [aber mit nur 220.000 Begriffspaaren?] für 4,99 Euro gibt, s.u.) und macht tatsächlich einen nahezu allwissenden, in jedem Falle aber einschüchternden Eindruck. Beispielsweise für alle Ergebnisse für die Eingabe “Fluss Afrika” kann man eine halbe Minute scrollen… Die App hat also – etwas wider Erwarten – doch noch überzeugt: Ein starkes Tool für jeden, der beim Einsatz kein schlechtes Gewissen bekommt! Fazit: ****

Auf den Wunschzettel: Lieber Jourist Verlag, bekommt Ihr auch eine App hin, die beim “Um die Ecke gedacht”-Rätsel der ZEIT helfen kann? So quasi mit Fuzzy Logic? ;-)

mehr Infos zur Jourist App

iTunes-Link Jourist Kreuzworträtsel-Löser (1,59€)

iTunes-Link “Duden KreuzworträtsellLöser” (4,99€)

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iVuzela-Fanfare schon meisterlich

14. Juni 2010

iVuzela IconSchon bevor sich die deutsche Mannschaft gestern mit dem 4:00 gegen Australien verblüffend vollständig mit Ruhm bekleckerte, hat sich die vom App-Systemhaus Glanzkinder für arktis.de als iPhone App realisierte Fußball-Tröte schon international weltmeisterlich geschlagen: Im deutschen Apple App Store findet sich iVuzela heute auf Rang 13 unter sämtlichen “Meistgekauften” Apps, international besetzt sie in der Kategorie Lifestyle derzeit Rang 1 in den App Stores folgender Nationen: Argentinien, Belgien, Brasilien, Griechenland, Israel, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Paraguay, Rumänien, Schweiz und nicht zuletzt Südafrika! In weiteren vier Ländern, darunter Deutschland, wurde immerhin bereits Platz 2 erreicht.

iVuzela in AktionEin weiterer WM-Pluspunkt für die iPhone-Tröte: Während die (übrigens ebenfalls beim Münsteraner Spezialist für stylishes bis jeckes Zubehör Arktis.de erhältliche) Origina-Vuvuzela in immer mehr Public Viewing-Arenen aus Gründen der Gesundheitsgefährdung verboten wird, ist das bei der iPhone App weniger zu befürchten. Sie bringt es allerdings auch (gottlob) nicht ganz auf 130 dB, macht daher garantiert kein “Vuvustop” erforderlich und kostet nur 0,79 Euro.

mehr Infos zur App, incl. Video

iTunes-Link

Vuvuzela – das infernalische Original

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Report: Chartsgerangel nach Kategorien

11. Juni 2010

distimo_packshotDer jüngste Report der Marktforscher und Mobile App Store-Spezialisten von Distimo widmet sich den Mobile App Stores Apple App Store, BlackBerry App World, Google Android Market, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Microsoft Windows Marketplace for Mobile. Die Zahlen entstammen der Periode zwischen November 2009 und April 2010. Zentrale Ergebnisse:

  • Wenn es eine kostenpflichtige App der Kategorien Spiele, Wirtschaft oder Unterhaltung in die Top 100 ihrer Kategorie oder auch unter “Meistgekauft” geschafft hat, dann bleibt sie in Apples App Store durchschnittlich 39, 59, 38 bzw. 27 Tage. Diese Verweildauer ist bei den besonders hart umkämpften Gratisapps signifikant kürzer: Hier halten sich die Apps im Schnitt nur 21, 39 bzw. 19 Tage in den Top 100 der Charts.
  • Im App Store gehört die Mehrzahl der Paid Apps, die im Zeitraum von 0909 bis 0410 in den Top 100 “Meistgekauft” waren, zu den Kategorien Spiele und Unterhaltung.
  • Die Mehrzahl der zehn am höchsten in den Charts rangierenden Paid Apps fanden sich im April 2010 in den folgenden Kategorien: Produktivität (Apple App Store for iPad), Spiele (Apple App Store for iPhone), “Themes” (BlackBerry App World), “News & Weather” (Google Android Market), Spiele (Nokia Ovi Store u. Windows Marketplace for Mobile), “Productivity & Utilities” (Palm App Catalog).

Die höchst platzierte Bezahl-App für das iPad im April war Pages, gefolgt von GoodReader for iPad und Pinball HD. Die höchst platzierte kostenlose App fürs iPad im April war iBooks, gefolgt von The Solitaire und Break HD Free.
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Gerätehersteller dominieren bei Apps

2. Juni 2010

eco LogoDie App Economy, also die Mobile App Stores und den resultierenden Markt für Apps wird von traditionellen Internet- und Softwareunternehmen sowie von den Endgeräteherstellern dominiert. Über deren Plattformen werden in den nächsten Jahren die Nutzer die meisten Apps beziehen. Den Kampf um die Gatekeeperfunktion hätten die Mobilfunkbetreiber somit verloren. So jedenfalls ein Ergebnis der Expertenbefragung “Mobile Outlook 2010“, die der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. vorgestellt hat.

60 Prozent der Befragten gehen laut Verband davon aus, dass in zwei bis drei Jahren die meisten Nutzer ihre Apps bei den Endgeräteherstellern im Apple App Store, Nokia Ovi Store, der BlackBerry App World etc. suchen werden. Auf Platz zwei sehen die Experten die Plattformlieferanten wie Google (Android Market) oder Microsoft (Windows Market for Mobile), die von 26 Prozent genannt wurden. “Überraschend ist, wie sich die Aufholjagd von Microsofts Windows Phone 7 schon jetzt deutlich niederschlägt, obwohl die Geräte erst rund um Weihnachten erhältlich sind. Microsoft scheint nach vielen Jahren und Versuchen nun endlich Ernst zu machen”, streicht Dr. Bettina Horster heraus, Direktorin des Arbeitskreises Mobile bei eco und Vorstand der VIVAI AG.

Als Marktführer beim Geschäft mit den Apps sehen die meisten Befragten auch in Zukunft jedoch eindeutig Apple: Der Anbieter von Applikationen erhielt knapp 78 Prozent der Stimmen (Mehrfachantworten). Folgerichtig meinen 38 Prozent der befragten Experten, dass mobile Anwendungen in Zukunft über die Shops abgerechnet werden. Beim Mobile Outlook 2009-2010 im vergangenen Jahr war mit 42 Prozent noch ein Großteil der Befragten davon ausgegangen, dass mobile Anwendungen zukünftig über die Mobilfunkrechnung abgerechnet werden.

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